Alia Rayyan: „Reviewing Jerusalem – Kunst, Politik, Gesellschaft. Zur Identitätstiftung für die Palästinenser unter Besatzung“

Wann:
5. Juni 2018 um 19:00
2018-06-05T19:00:00+00:00
2018-06-05T19:15:00+00:00
Wo:
Villa Sponte
Osterdeich 59B
28203 Bremen
Deutschland

Reviewing Jerusalem – Kunst, Politik, Gesellschaft. Zur Identitätstiftung für die Palästinenser unter Besatzung

Am: Dienstag, den 5. Juni; Um: 19 Uhr;

In der: Villa Sponte-Zeitkultur e.V. (Osterdeich 58b)

Alia Rayyan wurde in Bremen/ Ritterhude als Tochter eines Palästinensers und einer Deutschen geboren. Nach dem Abitur studierte sie internationale Politik, Soziologie und Kunstgeschichte und arbeitet seit 2001 als Kulturmanagerin, Journalistin und Kuratorin in Berlin, Beirut, Amman, New York und Ramallah. Sie .durchlief verschiedene Stationen als Medienschaffende in verschiedenen Medien in Europa, zog dann nach Palästina und realisierte mit ihrem heutigem Mann, dem palästinensischem Filmemacher Hannah Atalla mehrere EU-finanzierte Projektedes so auch den Film „So far –so near“. Ihre filmische Arbeit war integriert in ein von der GTZ finanziertem Projekt zur Identifikation palästinensischer Identitäten in verschiedenen Lebenszusammenhängen, vor allem in der Arbeit mit Jugendlichen. Sie initiierte in der Altstadt vonJerusalem die Galerie für arabische Kunst Alhoash, die sie als Direktorin und Kuratorin von 2013 bis 2015 leitete. Seit 2016 ist sie neben einigen internationalen Projekten Doktorantin des DFG Graduiertenkolleg »Kulturen der Kritik« (Cultures of Critique) mit Lehrauftra an der Leuphana Universität Lüneburg mit den Schwerpunkten Erinnerungskultur und identitätsforschung, sowie Geschichtskonstruktionen

Gegenstand des Vortrages sind die partizipativen Kunstinterventionen der palästinensischen Kunstorganisation Alhoash in der Altstadt von Jerusalem, die die Doktorandin Alia Rayyan (Deutsch/Palästinensisch) in ihrer ehemaligen Position als Direktorin und Kuratorin von 2013 bis 2015 initiiert hat.  Unter der Bezeichnung REclaiming Public Space hat sie zusammen mit internationalen und palästinensischen Künstlern versucht, den öffentlichen Lebensraum von Palästinensern in Jerusalem mit neuen künstlerischen politisch aktivistischen Methoden zu bespielen, um gesellschaftlich relevanten Protest am Status Quo zu aktivieren. 

Veranstaltet von: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD), AK Nahost Bremen, Bremer Friedensforum, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Kairos Palästina Solidaritätsnetz Gruppe Bremen. ViSdP.: Dr. Detlef Griesche (griesche@ipmi.de) Bei Interesse an einem direkten oder telefonischem Interview sind frühzeitige Terminabsprachen möglich über: 0421/4309510 oder 015738759634 möglich

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