Veranstaltungen

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Film und Gespräch,,„Der Patriarch des Volkes“
Sep 24 um 18:00

Film und Gespräch,,„Der Patriarch des Volkes“,am 24. September 2021 um 18:00 Uhr  – digital und Präsenz – jetzt anmelden. Zum ersten Mal wird der vom palästinensischen Regisseur Mohammed Alatar produzierte Film mit deutschen Untertiteln gezeigt!

Der in Nazareth geborene Priester und spätere Präsident der katholischen Universität Betlehem, Dr. Michel Sabbah, war von 1987 bis 2008 das Oberhaupt der katholischen Kirche von Israel, Palästina, Jordanien und Zypern. Papst Johannes Paul II. hatte den Palästinenser 1987 zum lateinischen Patriarchen von Jerusalem ernannt. 2008 stimmte Papst Benedikt XVI zu, dass Patriarch Sabbah sich im Alter von 75 zur Ruhe setzte. Von 1999 bis 2007 war Patriarch Sabbah Präsident von pax christi international. Er ist immer noch aktiv in vielen Initiativen und Aktivitäten, um seine humane und spirituelle Botschaft in Palästina und in der Welt zu verbreiten.

Anschließend Gespräch mit Sabbah, Alatar, Duchrow u.a. (wird gedolmetscht)

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet online und in Präsenz statt.

Wir bitten um Anmeldung unter www.akademie-rs.de/vakt_24497 bis spätestens 21. September 2021.

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Andreas Zumach: Apartheid im Heiligen Land (?!) – und Strategien zu ihrer Überwindung
Okt 14 um 19:00

Andreas Zumach: Apartheid im Heiligen Land (?!) – und Strategien zu ihrer Überwindung
Vortrag mit anschließender Diskussion

Am: Donnerstag, den 14. Oktober. 2021; Um: 19.00 Uhr;

Ort: ZOOM-Veranstaltung (online)

Wir bitten ab dem 20. September um Anmeldung an : dr.griesche@gmx.de

Kann man, soll man, muss man die Situation in Israel/Palästina als Apartheid bezeichnen, wie das nach vielen anderen Beobachtern der Anfang dieses Jahres auch die israelischen und internationalen Menschenrechtsorganisationen Betselem und Human Rights Watch getan haben?

Was ist eigentlich genau Apartheid – und zwar nicht nur als Schlagwort? Wie steht es real darum in Israel/Palästina ,und welche Bezüge gibt es zur Apartheid-Entwicklung und Überwindung in Südafrika? Was wären Strategien? Was war dort ursächlich zur Überwindung – wirtschaftliche oder zivilgesellschaftliche Bewegungen o.ä.? Kann man etwas von der Entwicklung in Südafrika für Palästina/Israel lernen? Und was wäre die Perspektive für eine gerechte und menschenrechtskonforme Lösung des israelisch-palästinenischen Konflikts? Zwei Staaten oder ein gemeinsamer Staat?

Vita

  • Andreas Zumach ist freier Journalist, Buchautor, Vortragsreferent und Moderator, Geboren 1954 in Köln, wohnhaft in Berlin
  • von 1988- 2020 freier Journalist am UNO-Sitz in Genf, Korrespondent für „die tageszeitung“ (taz) in Berlin sowie für weitere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten in Deutschland, der Schweiz, Österreich („Die Presse“) und den USA. Zwischenzeitlich zeitweise als Sonderkorrespondent in den USA.
  • Schwerpunkte: Internationale Konflikte, Sicherheits-und Friedenspolitik; UNO, NATO, OSZE, Rüstungskontrolle; Menschenrechte; Weltwirtschaft; Klimakatastrophe und andere Umweltthemen
  • Autor mehrerer Bücher über den Irakkrieg, die UNO und internationale Konflikte (zuletzt im April 2021 erschienen: in aktualisierter Auflage erschienen: „Reform oder Blockade – welche Zukunft hat die UNO?“, Rotpunkt Verlag, Zürich) – das Buch enthält ein umfangreiches Kapitel zur Behandlung des Konflikts Israel/Palästina in und durch die UNO von 1947 bis heute. In den 80er Jahren Organisator der großen Abrüstungsdemonstrationen und Sprecher der Friedensbewegung in Deutschland

AUSZEICHNUNGEN: 2009: Göttinger Friedenspreis; 2004:Kant-Weltbürgerpreis, Freiburg ;1997:Goldpreis „Excellenz im Journalismus“ des Verbandes der UNO-KorrespondentInnen in New York (UNCA) für DLF-Radiofeature „UNO: Reform oder Kollaps“

Andreas Zumach befasst sich seit seiner Zeit als Freiwilliger und dann Hauptamtlicher der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste in den 1970er und 1980er Jahren intensiv mit dem Nahostkonllikt und hat zahlreiche Reisen in die Region unternommen.

Seit seinem Vortrag zum Thema „Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren“ am 7. November 2018 sowie wegen seiner Verantwortung für die Vergabe des Göttinger Friedenspreises an die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ im März 2019 ist er Ziel von Antisemitismus-Verleumdungen. Seine Gegner versuchen, seine öffentlichen Auftritte zu verhindern. Dagegen hat er mehrfach erfolgreich rechtliche Schritte unternommen. Derzeit führt Zumach gemeinsam mit Nirit Sommerfeld einen Prozeß vor dem Oberlandesgericht Stuttgart wegen Verleumdungen durch die Jusos, Grüne Jugend, Deutsch-Israelische Gesellschaft und ein anonymes Autonomes Kollektiv in Ulm.

Veranstaltet von: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD), AK Nahost Bremen, Bremer Friedensforum, Kairos Palästina Solidaritätsnetz Gruppe Bremen; .ViSdP.: Dr. Detlef Griesche (dr.griesche@gmx.de)

 

Nov
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Iris Hefets: Koloniale Verhältnisse zwischen Juden und Palästinensern – Aktuelle Formen des Rassismus in Israel
Nov 16 um 19:00 – 17:07

Iris Hefets
(Vorstandsmitglied der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden im Nahost“)
Koloniale Verhältnisse zwischen Juden und Palästinensern – Aktuelle Formen des Rassismus in Israel

Vortrag mit anschließender Diskussion

Am: Dienstag, den 16. November 2021; Um: 19.00 Uhr – 20.30 Uhr

Ort: ZOOM-Veranstaltung (online)

Wir bitten ab dem 15. Oktober um Anmeldung an : dr.griesche@gmx.de

Diese dient der Planung und Übersicht, sowie der Übersendung des Zuganglinks!.

Zum Thema: 

In Israel herrschen koloniale Verhältnisse zwischen Juden und Palästinenser, aber nicht nur. Misrachi Juden – solche die aus muslimische und arabische Länder stammen und nicht zur hegemonialen europäischen jüdischen Elite in Israel gehören – werden auch institutionell diskriminiert. Rassismus gegen diese zeigt sich auf verschiedene Art und Weisen. Es geht in dem Vortrage um dieses Phänomen im Kontext des Kolonialismus von Palästina: wie hängt es zusammen?

Iris Hefets, 56, ist in Israel geboren, hat Biologie und Psychologie studiert. Sie lebt seit fast 20 Jahren in Berlin, wo sie als Psychoanalytikerin arbeitet.  Sie ist Vorstandsmitglied der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden im Nahost“.

Veranstaltet von: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD), AK Nahost Bremen, Bremer Friedensforum, Kairos Palästina Solidaritätsnetz Gruppe Bremen; .ViSdP.: Dr. Detlef Griesche (dr.griesche@gmx.de)