Inge Günther: ein Rückblick auf 20 Jahre als Korrespondentin in Jerusalem

Inge Günther hat über zwanzig Jahre als Jerusalem-Korrespondentin für verschiedene deutsche Tageszeitungen gearbeitet, darunter vor allem für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau. Für ihre Berichte aus Israel und Palästina wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Journalistenpreis der Deutschen Initiative für den Nahen Osten (DINO). Weiterlesen

Der „Göttinger Friedenspreis“ an die „Jüdische Stimme“ – eine Chronologie der Auseinandersetzung

(aus einem Bericht von Thomas Siemon, Stv. Vorstand Institut für Palästinakunde e.V.)
Wie immer bedanken wir uns bei den circa 100 Empfängern in diesem Verteiler, die mit ihren Emails dazu beigetragen haben, den Vorstand der Dr. Röhl-Stiftung darin zu bestärken, an der Preisverleihung an die ‚Jüdische Stimme‘ festzuhalten. Zu Dank verpflichtet sind wir auch jenen unter Ihnen, die bereit waren Geld für die Ausrichtung Preisverleihung zu spenden. (Details zu Spendenmöglichkeiten: siehe weiter unten). Weiterlesen

Wenn man BDS-Aktivisten auf „Krawall“ reduziert – wie sich der Bremer Weser-Kurier mit dieser Menschenrechtsgruppe auseinandersetzt
Von Arn Strohmeyer

Kritik am Zustand der deutschen Medien ist ein sehr berechtigtes Dauerthema. Was guter Journalismus leisten soll, hat der amerikanisch-jüdische Linguist und Noam Chomsky einmal so formuliert: „Eine wahrhaft unabhängige Presse weist jede Unterordnung zurück. Sie wehrt sich gegen Macht und Autorität. Sie prüft die bestehende Glaubenslehre kritisch und stellt jene Fragen, Weiterlesen

„Ungeheuerlich und ehrverletzend“

Die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ unter Antisemitismus-Verdacht zu stellen, ist ein durchsichtiges Manöver, um Kritik an der Politik der israelischen Regierung mundtot zu machen. Der „Göttinger Friedenspreis“, der im letzten Jahr noch an Konstantin Wecker verliehen wurde, sollte in diesem Jahr an eine jüdische Organisation gehen, die sich für Gerechtigkeit und einen menschlichen Umgang mit Palästinenser*innen einsetzt. Weiterlesen

„… was müssen diese selbsternannten „Freunde Israels“ für eine Angst haben …“

Liebe Palästina/Israel-Interessierte, liebe Vertreter in Politik und Medien,
was müssen diese selbsternannten „Freunde Israels“ für eine Angst haben! Und vor wem? So daß sie immer häufiger und auch immer primitiver gegen alle Fakten und den gesunden Menschenverstand mal direkt, mal hinten herum versuchen, Referenten, Künstler, Musiker und Wissenschaftler, hier in Deutschland, aber auch anderswo auf der Welt mit der Antisemitismuskeule zu verunglimpfen, Räume zu entziehen, Preisverleihungen zu verhindern: München, Frankfurt, Göttingen etc.,etc.. Weiterlesen

Misserfolg für Israel-Lobby: Veranstaltung mit Shir Hever in Bonn konnte stattfinden

Israelkritik unerwünscht: Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr?

Redeverbot für Israelkritiker? Pro-Israel-Aktivisten wollten eine Veranstaltung in Bonn verhindern. Vertreter palästinensischer und jüdischer Organisationen wollten in Bonn über „Israels rechte Freunde in Europa und in den USA“ informieren. Daraufhin starteten Pro-Israel-Aktivisten kurzerhand eine Kampagne zur Verhinderung dieser „antisemitischen“ Veranstaltung.

von Karin Leukefeld Weiterlesen

Göttinger Friedenspreis für die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden“ unter Beschuss der Israel-Lobby

Andreas Zumach am 20.04.2016 in Bremen

Dem Göttinger Friedenspreis droht ein Eklat: Der Zentralrat der Juden und Vertreter der FDP werfen dem nominierten Preisträger Antisemitismus vor. Göttingens Oberbürgermeister empfiehlt, die Verleihung auszusetzen. Die Jury hält an ihrer Entscheidung fest. Hier die Stellungnahme des Vorsitzenden der Jury, Andreas Zumach.

Der Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ soll den Göttinger Friedenspreis 2019 erhalten. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr zum 21. Mal verliehen. Die öffentliche Veranstaltung soll am Sonnabend, 9. März, um 11 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz, stattfinden. Aus der Begründung: … für ihr unermüdliches Engagement, eine gerechte Friedenslösung zwischen zwei souveränen Nachbarstaaten, zwischen Israelis und PalästinenserInnen anstreben und erreichen zu können.“ Weiterlesen

Fakten zum Antisemitismus-Hype – Neue Erkenntnisse aus der CNN-Umfrage in Europa

Opposition gegen Israels Besatzungspolitik ist nicht gut – findet Israels Regierung.
Entsprechend erklären Freunde der israelischen Regierung: Hinter solcher Opposition verbirgt sich ein tiefsitzender Antisemitismus. Solche Warnungen vor Antisemitismus sollen diejenigen beeindrucken, die aus Deutschlands Verbrechen in der Nazi-Zeit Konsequenzen Weiterlesen

„Wächst zusammen, was zusammengehört?“ – Beatrix von Storch (AfD) bei Arutz Sheva 7 (Israel)

Ausriss aus Arutz Sheva v. 01.02.2019. Das Bild zeigt Rabbi Dr. Chaim Rozwaski mit Beatrix von Storch und Alexander Gauland (AfD)

Der israelische Sender Arutz Sheva 7, der der Siedlerbewegung nahesteht, veröffentlichte am 31. Januar 2019 einen Gastbeitrag von Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion. Sie empörte sich sich bitter über die Absicht des deutschen Verfassungsschutzes, dass die AfD wegen verfassungsfeindlicher Tendenzen unter Beobachtung gestellt werden solle. Der Artikel hatte die Schlagzeile: „Die deutsche Regierung verfolgt Freunde Israels, keine Antisemiten“. Von Storch: „Der deutsche Geheimdienst wird instrumentalisiert, um die einzige Partei, die aktiv gegen radikalen Islamismus und Antisemitismus kämpft, zu kriminalisieren.“ Weiterlesen