„Jerusalem und der Islam – Geschichte und Gegenwart“
Jerusalem ist eine der heiligsten Städte des Islam und spielt eine zentrale Rolle in der muslimischen Geschichte. Von der nächtlichen Himmelsreise des Propheten Mohammed (Isra und Miraj) bis hin zur historischen Bedeutung der Al-Aqsa-Moschee – die Stadt ist ein spirituelles und kulturelles Zentrum.
Heute steht Jerusalem im Fokus geopolitischer Spannungen und ist derzeit von Israel besetzt. Trotz der anhaltenden Besatzung bleibt die Stadt ein Symbol für Glauben, Widerstand und Hoffnung.
Welche Rolle spielt Jerusalem für Muslime weltweit?
Und wie ist ihre Bedeutung in der heutigen Zeit zu verstehen?
Sei dabei und erfahre mehr:
28. Februar 2025
18 Uhr
Paradox (Bernhardstraße, 12)
Wir freuen uns auf euch
Ranya (Seeds of Palestine)
Seit 1961 beobachtet Amnesty International Menschenrechtsverletzungen weltweit und hat seitdem viele Berichte zu Palästina und Israel herausgegeben. Amnestys Analyse beginnt 1948 mit der Gründung Israels, aber es muss auch die Vorgeschichte beleuchtet werden, wenn man die Ursachen des Nahost-Konflikts verstehen will. Danach steht Amnestys Kritik an Israel, der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde im Vordergrund. Gemeinsam können wir diskutieren, wie eine Friedenslösung aussehen kann und welche Hindernisse es gibt.
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Termine
Datum
11.03.2025Uhrzeit
18:00 – 19:30 UhrOrt
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 303
Datum
18.03.2025Uhrzeit
18:00 – 19:30 UhrOrt
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 303
Die Herausforderungen in der aktuellen Situation in Palästina Ansichten und Vorschläge eines Buchautors und Filmregisseurs
Einladung zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion
am: Mittwoch, den 12. März 2025
um: 19.30 Uhr
im: Haus der Wissenschaft (Olberssaal)
in der: Sandstraße 4/5 28195 Bremen
Iyad Aburok berichtet über die Erfahrungen, die er zum Entstehen seiner Filme und Bücher gemacht hat. Er dokumentiert auch aus eigenem Erleben faktenbasiert das jahrzehntelange konkrete Leiden der palästinensischen Bevölkerung, insbesondere der Kinder. Er wird seinen eindrucksvollen Film „Children`s Cries“ (Die Schreie der Kinder) zeigen. Sein Film „Children`s Cries“ ist ein prägnantes Werk, das mit einer realistischen und geteilten Darstellung Licht in ein dunkles Kapitel bringt. Es zeigt das andauernde Leiden des Palästinensischen Volkes von der Nakba im Jahr 1948 bis zum heutigen Tag. Der Film zeigt die Massaker und kriminellen Handlungen an Kindern und Zivilisten in den palästinensischen Gebieten in Gaza und der Westbank.
Der Vortrag wird auf Arabisch gehalten und simultan übersetzt. Iyad Aburok ist ein norwegisch-palästinensischer Filmregisseur und Autor. Er hat einen Bachelor of Science in Regie und Schauspiel. Er leitet die Firma Rok Art Production und hat Dokumentarfilme gedreht, die den menschlichen Aspekt politischer Themen beleuchten, wie „Still Alive“ über palästinensische Gefangene und „Death Boats“ über illegale EinwaDie Herausforderungen in der aktuellen Situation in Palästina Ansichten und Vorschläge eines Buchautors und Filmregisseurs.
Charlotte Wiedemann ist Journalistin und Autorin in Berlin und arbeitet zu internationalen Themen, wie postkolonialem Denken und Erinnerungskultur. Sie beschäftigt sich mit Geschichte und Gegenwart aus einer kosmopolitischen Perspektive und wirbt für eine empathische Erinnerungskultur.
Sie fordert ein Umdenken hinsichtlich unserer Erinnerungskultur und wirbt für ein weltumspannendes empathisches Gedenken, das das Leid und den Schmerz der Anderen nicht nur anerkennt, sondern auch Auswirkungen auf heutiges Handeln hat.
Ort: Tivolisaal, DGB Bremen, Bahnhofsplatz 22 – 28, Bremen
Datum: 19. März 2025
Zeit: 19.00 Uhr
Veranstalter: Stiftung die schwelle | DGB Bremen | Arbeit und Leben, Bremen | Bremer Volkshochschule | Friedensbeauftragte der Bremischen Ev. Kirche | evangelisches Bildungswerk
Konflikte sind Teil unseres Lebens. Sie können überall entstehen: in zwischenmenschlichen Beziehungen,zwischen Gruppen, in Gesellschaften und zwischen Staaten. Ob Konflikte produktive Wirkung entfalten oder eskalieren bis hin zu Kriegen, hängt wesentlich davon ab, wie die Beteiligten agieren, welche Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten, welche Werte, Interessen und Instrumente (politisch, rechtlich, institutionell) vorhanden sind, um Konflikte gewaltfrei auszutragen.
Aktuell nehmen wir eine verstörende Zunahme gewalttätiger kriegerischer Konflikte in der Welt wahr und es scheint, als ob Kriege unvermeidlich wären. Wir wissen aber auch aus der Geschichte, dass Kriege beendet und Konflikte in ein friedliches Miteinander transformiert werden können.
Die Vorträge widmen sich diesen Fragen nach den transformierenden Kräften; damit setzt sich die Reihe zur Friedenslogik vom Frühjahr 2024 fort. Was sind die Wirkzusammenhänge friedlicher Konfliktlösungen – jenseits tagespolitischer Meinungsbildung – von denen wir lernen können?
25-03-21 Einladung Wieland Hoban Wie schon avisiert, ist es uns gelungen, nach vergeblichen Terminsuchen im letzten Jahr, den Bundesvorsitzenden der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ Wieland Hoban für zwei Veranstaltungen nach Bremen zu holen. War zunächst nur geplant, daß Wieland Hoban auf der Grossdemo am 2.3. auf dem Marktplatz vor dem grossen Öffentlichem Fastenbrechen eine Rede hält, so haben wir auch für den Abend davor, am Freitag, den 21.3. eine Vortragsveranstaltung verabredet.
Da wir diese Veranstaltung sehr spät zusätzlich zur Rede von Wieland Hoban auf dem öffentlichen Iftaressen am Marktplatz am 22. 3. geplant haben, waren alle Bemühungen, an diesem Freitag Abend in Bremen noch einen der üblichen Säle zu bekommen, vergeblich. Wir haben das Angebot der islamischen Schura für den
Saal in der Vahr (Sonnebergerstr. 18, 28237 Bremen) dankend angenommen.
Wieland Hoban geht zurück zu den Wurzeln des politischen Zionismus um zu zeigen, dass Vertreibung und Enteignung nicht Abweichungen von der zionistischen Idee, sondern vielmehr ihre logische Konsequenz sind. Dabei war der Antisemitismus nicht nur der Auslöser, sondern blieb stets notwendig, um das zionistische Projekt zu rechtfertigen. Deutschland, das schon immer eigennützige Motive für die Unterstützung Israels hatte, leistet derzeit nicht nur materielle Beihilfe zum genozidalen Krieg in Gaza, sondern benutzt auch den Antisemitismus als Vorwand, um den gesellschaftlichen Diskurs immer weiter einzuschränken. Dieser „Kampf gegen Antisemitismus“ ist inzwischen Teil eines immer offeneren Abbaus von verfassungsrechtlichen Grundrechten wie „Freie Meinungsäußerung“ und „Versammlungsfreiheit“.
Wieland Hoban ist Bundesvorsitzender der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ Er ist Komponist und akademischer Übersetzer in den Bereichen Philosophie, Kunstmusik und Literatur sowie Autor von Artikeln im wissenschaftlichen und journalistischen Bereich. 2024 erscheint sein Buch „German Apartheid Politics: Memory, Democracy and Genocide“. Er ist Vorsitzender der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, die er außerdem bei den Dachorganisationen EJP (European Jews for Palestine) und GJP (Global Jews for Palestine) vertritt.
Veranstaltet von: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Palästinensische Gemeinde in Bremen und Umgebung.
Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung lädt ein zum öffentlichen Iftar-Essen (Fastenbrechen) auf dem Marktplatz. Die Veranstaltung beginnt um 16.45 Uhr mit einem Grußwort vor dem Hauptbahnhof. Im Anschluss startet die Demonstration Richtung Innenstadt. Nach der Demonstration werden wir bei Sonnenuntergang auf dem Bremer Marktplatz gemeinsam in Frieden und Gemeinschaft unser Fasten brechen. Alle sind herzlich eingeladen.
Kritik an Unrecht ist kein Antisemitismus, sie ist unsere moralische Pflicht! Lasst uns gemeinsam und entschlossen demonstrieren:
- Gegen die systematische Entrechtung und Entmenschlichung der Palästinenser!
- Gegen die grausame Vernichtungspolitik und das Aushungern unschuldiger Zivilisten!
- Gegen das israelische Morden, das bereits über 70.000 Menschen, Zivilisten, Kinder, Frauen und ältere Menschen das Leben gekostet hat!
Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt. Vortrag von Barbara Heller.
Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e.V. ruft wieder auf zur Kundgebung am 29. März 2025 um 15 Uhr auf dem Marktplatz. Eine Demo findet dieses Mal nicht statt.
Mittwoch, 2.4.2025, 18 Uhr. Online Veranstaltung. Kein bisschen Frieden? – Zur Situation in Palästina
Mit dem Beginn von Phase I am 19. Januar der auf insgesamt drei Etappen angelegten Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Isarel und Hamas im Gaza-Streifen intensivierte die israelische Armee ihr Vorgehen gegen Städte, v. a. Flüchtlingslager in der nördlichen seit 1967 besetzten West Bank. Aus den Flüchtlingslagern in Jenin, Tulkarem und Tammun bei Tubas sind daraufhin bis Ende Februar 40.000 Menschen geflüchtet. Doch auch aus kleinsten Weilern und teils beduinischen Ansiedlungen wurden weitere etwa 1.800 Menschen, davon die Hälfte Kinder und Jugendliche, vertrieben. In Israel wird inzwischen offen über die Annexion des seit 1967 völkerrechtswidrig besetzten Gebiets geredet. Die Welt schaut zu – und ist damit auch mitverantwortlich für die opferreiche Gewalt?
Referent: Riad Othman, Nahostreferent der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international e.V.
Anmeldung: https://eveeno.com/160575869
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Teilnehmende einen ZOOM-Web-link per eMail.
Die Veranstaltung findet statt in der Reihe „Fluchtgrund Palästina“: https://www.frsh.de/artikel/veranstaltungsreihe-fluchtgrund-palaestina
Veranstalter: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. Informations- & Öffentlichkeitsarbeit
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Sophienblatt 82-86 ● 24114 Kiel
Tel.: 0431 735 000 ● Fax: 0431 736 077 ● public@frsh.de