27. Mai 2017 – Kairos-Palästina-Solidaritätsnetz: 50 Jahre israelische Besatzung – Wir dürfen nicht schweigen!

Am Samstag, 27. Mai 2017 organisiert das Kairos-Palästina-Solidaritätsnetz anläßlich des ev. Kirchentages einen Thementag zum Thema: 50 Jahre israelische Besatzung – Wir dürfen nicht schweigen! Weiterlesen

Hoffnung ohne Inhalt. Trump bekräftigt bei Treffen mit PLO-Chef Abbas Friedenswunsch. Politik der US-Regierung unterstützt indes zionistische Besatzung
Von Knut Mellenthin
Donald Trump will »alles tun«, um einen »dauerhaften Frieden« im Nahen Osten zu erreichen. Das versprach der US-Präsident gestern am zweiten Tag seines Israel-Besuchs bei einem kurzen Fototermin mit seinem palästinensischen Amtskollegen Mahmud Abbas in Bethlehem.  Weiterlesen

Ein schöner Trickfilm von 6 Minuten, der  den  Kampf um  Land und Menschenrechte in Palästina beschreibt,  verbreitet von Jewish Voice for Peace.

Kritik unerwünscht. Leserbriefe wurden nicht veröffentlicht

Am 5. Mai 2017 erschien im Weserkurier, der Zeitung mit einem Quasi-Monopol in Bremen und umzu, ein langes Interview mit Christian Weber, Bremens höchstem politischem Repräsentanten.  Thema: Das Verhältnis zu Israel. Weber äußerte in dem Interview seine bekannte, pointierte und überaus positive Meinung zu Israels gegenwärtiger Regierung und ihrer Politik. Kein Wunder, dass viele Leserinnen und Leser das anders sahen und kritische Leserbriefe schrieben. Der Weserkurier druckte davon keinen einzigen. Weiterlesen

Eine optimistische Utopie für den Nahen Osten – Prof. Dr. Udo Steinbach in Bremen

Prof. Dr. Udo Steinbach

Alles wäre über den Nahen Osten schon gesagt worden. Auf zig-tausenden von Seiten sei die jetzige Ausweglosigkeit wieder und wieder beschrieben worden. Seit den Oslo-Verträgen im Jahre 1993 seien die Verhältnisse nur schlimmer geworden. Trotzdem wäre der Nahost-Konflikt aus dem öffentlichen Interesse zur Zeit so gut wie verschwunden. „So wenig Israel, so wenig Lösungen für den israelisch-palästinensischen Konflikt wie in den letzten Jahren hat es noch nie vorher gegeben.“ Weiterlesen

28 Tage Hungerstreik der palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen

Sonntag, der 14. Mai war der 28. Tag des Hungerstreik der palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen. Der Streik hat am 17. April, dem palästinensischen „Tag der Gefangenen“ mit 1.500 der rund 6.500 Gefangenen (darunter 300 Kinder) begonnen, seither sind etwa 200 weitere Häftlinge hinzu gekommen. Weiterlesen

Susan Abulhawa in der Zentralbibliothek in Bremen

Susan Abulhawa hat Weltliteratur geschrieben. Palästinensische Weltliteratur. Ihr Debüt-Roman „Während die Welt schlief“ wurde in den USA sofort ein Bestseller und in fast 30 Sprachen übersetzt. Die Autorin ist in Kuweit geboren, lebte nach der Trennung ihrer Eltern zuerst in Abulhawa in Kuweit, dann in Jordanien, kam nach Jerusalem in ein Waisenhaus Weiterlesen

Thementag „50 Jahre israelische Besatzung“ nicht in Räumen der katholischen Kirche

Presseerklärung des Kairos Palästina Solidaritätsnetzes
Das Landgericht Berlin hat entschieden, dass der Thementag „50 Jahre israelische Besatzung – Wir dürfen nicht schweigen!“ nicht im Aquino-Tagungszentrum der Katholischen Akademie Berlin stattfinden darf. Damit hat es die Kündigung durch die Erzbischöfliche Vermögensverwaltung bestätigt. Für die katholische Kirche sei dies „ein neutrales Thema“, sie bemühe sich um eine „vermittelnde Position“. Weiterlesen

„Breaking the Silence und B’Tselem: Diese wunderbaren Organisationen …“

Die Taz hat am 8. Mai 2017 einen lesenswerten Gastkommentar von Avraham Burg, der von 1999 bis Anfang 2003 Präsident der Knesset und von 1995 bis 1999 Vorsitzender der Zionistischen Weltorganisation war, veröffentlicht. Da Burg aus dem inneren Kreis des israelischen politischen Establishment stammt und immer schärfer und immer eindeutiger die Politik der rechts-national-religiösen Netanyahu-Regierung kritisiert, ist sein Gastbeitrag besonders interessant.
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Breite Unterstützung für Sigmar Gabriel – allerdings nicht aus Bremen

Mehr als 20 bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Israel haben sich bei Deutschland bedankt – wegen der Haltung seines Außenministers Sigmar Gabriel der israelischen Zivilgesellschaft gegenüber. Sie richteten einen Brief an die Bundeskanzlerin und den Außenminister und schrieben: „Wir sind eine Gruppe von Israelis, die tief besorgt über die Zukunft unseres Landes sind. Weiterlesen