Meinungsfreiheit an Berliner Universität – Peinliche Posse bei den Politologen

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Ganz erstaunlich: in einem sehr kritischen Artikel attackiert Daniel Bax, seines Zeichens Inlandsredakteur der Taz (Berliner Redaktion) die Vorwürfe der Pro-Israel-Lobby in Berlin gegen die Dozentin Eleonora Roldán Mendivíl. Es geht um die Nicht-Erteilung eines Lehrauftrages am bekannten Otto-Suhr-Instituts an der Berliner Freien Universität. Die NachDenkSeiten brachten am 19. Januar 2017 Auszüge aus dem Taz-Artikel. Darin heißt es: Weiterlesen

In der Sackgasse. Konferenz zu Nahostkonflikt endet ohne Überraschungen. Netanjahu setzt auf Unterstützung von Trump

Ohne die Anwesenheit von politischen Vertretern aus Palästina und Israel ist am Sonntag in Paris eine »Internationale Konferenz für Frieden im Nahen Osten« zu Ende gegangen. Außenminister und Diplomaten aus 70 Staaten sowie Gesandte von internationalen Hilfsorganisationen, der UNO, der Arabischen Liga und von der EU waren der Einladung des französischen Außenministers Jean-Marc Ayrault gefolgt, um über einen Weg aus dem anhaltenden Konflikt zu diskutieren. Weiterlesen

Präsident Trump – Hoffnung der Rechtsnationalisten in Israel

Der künftige US-Botschafter in Israel, David Friedman, ist Chef einer Organisation, die jährlich Spenden in Millionenhöhe für israelische Siedlungen im Westjordanland einsammelt. Einer der Spender ist Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner – künftig Berater des US-Präsidenten auch in Nahost-Themen. Trump selbst hat ebenfalls schon gespendet. Weiterlesen

Ja, wir können.

Text von Uri Avnery vom 7. Januar 2017.
WÄHREND DES 2. WELTKRIEGES, als deutsche Bomber England terrorisierten, stand eine kleine Gruppe britischer tapferer Flieger ihnen gegenüber. Ihre Lebenserwartung wurde nach Tagen gezählt. Ein findiger Geist im Propagandaministerium gestaltete ein Poster: „Wer fürchtet sich vor der deutschen Luftwaffe?“ Als dieses an einer der Königlichen Luftwaffenbasen angebracht wurde, hat eine anonyme Hand darunter geschrieben: „Unterschreibe hier“!.  Weiterlesen

Nahost-Konflikt – Israel delegitimiert sich selbst

Martin Breidert

Am 26. Dezember 2016 veröffentlichte der jüdische Filmproduzent Arthur Cohn in „Cicero – Magazin für politische Kultur“ einen Artikel mit dem Titel „Der Siedlungsbau ist nicht illegal“ – und versuchte erwartungsgemäß, die Kritik an der Politik der israelischen Regierung zu widerlegen. Erstaunlich: Martin Breidert, Vizepräsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und Vorstandsmitglied im Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung (BIB) erhielt die Gelegenheit zu einer Replik.

Der Artikel von Arthur Cohn „Der Siedlungsbau ist nicht illegal“ entbehrt jeder völkerrechtlichen Grundlage. Weiterlesen

Der Nahostkonflikt: Geschichte, Positionen, Perspektiven – eine Buchbesprechung

Muriel Asseburg und Jan Busse über mögliche Lösungen des jahrzehntelangen Konflikts. Von René Wildangel

Mit Büchern über den Nahen Osten kann man, auch auf Deutsch, ganze Bibliotheken füllen. Umso erstaunlicher, dass es hierzulande kaum eine sachliche Einführung auf aktuellem Stand gibt. Die legen jetzt Muriel Asseburg, Expertin an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), und Jan Busse, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Bundeswehr in München, vor. Weiterlesen

Zum neuen Jahr

DER AK-NAHOST BREMEN WÜNSCHT IHNEN ALLEN EIN GUTES NEUES JAHR!

DANKE FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG, IHR KOMMEN, IHR MUTMACHEN UND IHREN GLAUBEN DARAN, DASS WIR DIESE LEIDENDE WELT EIN BISSCHEN BESSER MACHEN KÖNNEN!

WIR DANKEN ALL UNSEREN REFERENTINNEN, KÜNSTLERINNEN, KOOPERATIONSPARTNERINNEN FÜR DIE VIELEN INTERESSANTEN VERANSTALTUNGEN
AUF EIN NEUES IM JAHR 2017, DEN JAHRESTAGEN VON 100 JAHREN BALFOUR-DECLARATION, 70 JAHRE UNO-TEILUNGSBESCHLUSS, 50 JAHRE VÖLKERRECHTSWIDRIGE BESATZUNG PALÄSTINAS

Detlef Griesche, Sönke Hundt, Claus Walischewski (Redaktion)

Zu spät: John Kerry zum Frieden im Nahen Osten

Sozusagen „frisch aus der Presse“. Hier ist die vollständige Video-Aufzeichnung der Rede des US-Außenministers John Kerry, zum „Frieden im Nahen Osten“ vom 28. Dezember 2016. Bemerkenswert: Kerry benennt namentlich die Nakba!

Dass auch Kerry in den fatalen Fehler verfällt, von „Alternativlosigkeit“ der Zwei-Staatenregelung reden, wird kaum jemanden wundern.

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Kündigung des Kontos des Vereins „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ – eine beschämende Geschichtsvergessenheit

Korrespondenz zwischen Prof. Rudolph Bauer und der Bank für Sozialwirtschaft
„Infolge des Drucks einer rechtsnationalistischen Schmutzkampagne“, so heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ – kündigte die Bank für Sozialwirtschaft BfS das Konto des Vereins, der für die Verwirklichung der universellen Menschenrechte in Israel und Palästina sowie für eine gerechte Friedenslösung zwischen beiden Völkern wirkt. Trotz Protests zahlreicher Persönlichkeiten und Organisationen wurde die Kontokündigung von Seiten der Bank bekräftigt. Als ein Beispiel des Protests dokumentiert die NRhZ die Korrespondenz zwischen Prof. Rudolph Bauer und der Bank für Sozialwirtschaft, die bislang mit der Aussage endet: „Die Geschichtsvergessenheit der Wohlfahrtsverbände-Bank ist beschämend.“ Weiterlesen