„Ungeheuerlich und ehrverletzend“

Die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ unter Antisemitismus-Verdacht zu stellen, ist ein durchsichtiges Manöver, um Kritik an der Politik der israelischen Regierung mundtot zu machen. Der „Göttinger Friedenspreis“, der im letzten Jahr noch an Konstantin Wecker verliehen wurde, sollte in diesem Jahr an eine jüdische Organisation gehen, die sich für Gerechtigkeit und einen menschlichen Umgang mit Palästinenser*innen einsetzt. Weiterlesen

„… was müssen diese selbsternannten „Freunde Israels“ für eine Angst haben …“

Liebe Palästina/Israel-Interessierte, liebe Vertreter in Politik und Medien,
was müssen diese selbsternannten „Freunde Israels“ für eine Angst haben! Und vor wem? So daß sie immer häufiger und auch immer primitiver gegen alle Fakten und den gesunden Menschenverstand mal direkt, mal hinten herum versuchen, Referenten, Künstler, Musiker und Wissenschaftler, hier in Deutschland, aber auch anderswo auf der Welt mit der Antisemitismuskeule zu verunglimpfen, Räume zu entziehen, Preisverleihungen zu verhindern: München, Frankfurt, Göttingen etc.,etc.. Weiterlesen

Misserfolg für Israel-Lobby: Veranstaltung mit Shir Hever in Bonn konnte stattfinden

Israelkritik unerwünscht: Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr?

Redeverbot für Israelkritiker? Pro-Israel-Aktivisten wollten eine Veranstaltung in Bonn verhindern. Vertreter palästinensischer und jüdischer Organisationen wollten in Bonn über „Israels rechte Freunde in Europa und in den USA“ informieren. Daraufhin starteten Pro-Israel-Aktivisten kurzerhand eine Kampagne zur Verhinderung dieser „antisemitischen“ Veranstaltung.

von Karin Leukefeld Weiterlesen

Göttinger Friedenspreis für die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden“ unter Beschuss der Israel-Lobby

Andreas Zumach am 20.04.2016 in Bremen

Dem Göttinger Friedenspreis droht ein Eklat: Der Zentralrat der Juden und Vertreter der FDP werfen dem nominierten Preisträger Antisemitismus vor. Göttingens Oberbürgermeister empfiehlt, die Verleihung auszusetzen. Die Jury hält an ihrer Entscheidung fest. Hier die Stellungnahme des Vorsitzenden der Jury, Andreas Zumach.

Der Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ soll den Göttinger Friedenspreis 2019 erhalten. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr zum 21. Mal verliehen. Die öffentliche Veranstaltung soll am Sonnabend, 9. März, um 11 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz, stattfinden. Aus der Begründung: … für ihr unermüdliches Engagement, eine gerechte Friedenslösung zwischen zwei souveränen Nachbarstaaten, zwischen Israelis und PalästinenserInnen anstreben und erreichen zu können.“ Weiterlesen

Fakten zum Antisemitismus-Hype – Neue Erkenntnisse aus der CNN-Umfrage in Europa

Opposition gegen Israels Besatzungspolitik ist nicht gut – findet Israels Regierung.
Entsprechend erklären Freunde der israelischen Regierung: Hinter solcher Opposition verbirgt sich ein tiefsitzender Antisemitismus. Solche Warnungen vor Antisemitismus sollen diejenigen beeindrucken, die aus Deutschlands Verbrechen in der Nazi-Zeit Konsequenzen Weiterlesen

„Wächst zusammen, was zusammengehört?“ – Beatrix von Storch (AfD) bei Arutz Sheva 7 (Israel)

Ausriss aus Arutz Sheva v. 01.02.2019. Das Bild zeigt Rabbi Dr. Chaim Rozwaski mit Beatrix von Storch und Alexander Gauland (AfD)

Der israelische Sender Arutz Sheva 7, der der Siedlerbewegung nahesteht, veröffentlichte am 31. Januar 2019 einen Gastbeitrag von Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion. Sie empörte sich sich bitter über die Absicht des deutschen Verfassungsschutzes, dass die AfD wegen verfassungsfeindlicher Tendenzen unter Beobachtung gestellt werden solle. Der Artikel hatte die Schlagzeile: „Die deutsche Regierung verfolgt Freunde Israels, keine Antisemiten“. Von Storch: „Der deutsche Geheimdienst wird instrumentalisiert, um die einzige Partei, die aktiv gegen radikalen Islamismus und Antisemitismus kämpft, zu kriminalisieren.“ Weiterlesen

DIG Stuttgart widerruft Vorwürfe (Antisemitismus) gegen Andreas Zumach

Dank des Vorgehens von Andreas Zumach im Zusammenhang mit einem verleumderischen Schreiben von Bärbel Illi von der DIG Stuttgart aus Anlass der Nakba-Ausstellung in Reutlingen an die Bürgermeister der Stadt sind Bärbel Illy und damit die DIG Stuttgart jetzt auf der ganzen Linie eingeknickt. Alle Aussagen werden von ihr widerrufen, d.h. ihre Unglaubwürdigkeit wird hiermit für jeden offensichtlich. Diese Nachricht ist es wert, veröffentlicht und verbreitet zu werden, weil sich gerade in Baden-Württemberg viele politische, kirchliche, medien- und sonstwie Verantwortliche immer wiedr auf die DIG Stuttgart stützen. Die ganze Kampagne gegen die Bad Boller Tagung ging wesentlich auf sie zurück.

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Vortrag von Nazih Musharbash über das neue Nationalstaatsgesetz Israels im Gemeindezentrum Zion in Bremen

Leider konnte der Referent für diesen Abend, Ass. Prof. Dr. Abed Schokry, aus Gaza, wie schon befürchtet nicht ausreisen, da die Grenze zu Ägypten durch einen Streit zwischen der PA in Ramallah und der Hamas in Gaza durch den Abzug der Grenzbeamten der Fatah gesperrt worden war. Auch Ägypten ließ keinen Bewohner aus Gaza mehr raus, sondern nur noch Rückkehrer. Wie lange diese für die Bewohner des GAZA-Streifens sich weiter verschärfende Krisensituation Weiterlesen

Moshe Zuckermann direkt aus Tel Aviv über: Demokratieabbau in der israelischen Innen- und Außenpolitik

Am 5. Januar 2019 sprach Sabine Kebir mit Moshe Zuckermann über den Tod des bedeutenden israelischen Autors Amoz Oz, der sich bei der Entwicklung des modernen Hebräisch sehr verdient gemacht hat. Er gehörte auch zu der Strömung des Zionismus, die für ein auf Gerechtigkeit zielendes Zusammenleben mit den Palästinensern eintritt, zur Zeit aber nicht mehrheitsfähig ist. Weiterlesen