Zerstörung einer Schule

In Deutschland hat mittlerweile überall das neue Schuljahr begonnen. Auch für palästinensische Kinder fängt wieder der Unterricht an, doch nicht für alle: Bei diesen Kindern in Jubbet al-Dhib, einem Dorf bei Bethlehem im besetzten Westjordanland, ist die Schule verschwunden. Sie wurde am Abend des 22. August von israelischen Streitkräften zerstört, wie RT Deutsch berichtet. Sie hatte aus sechs vorgefertigten Gebäuden bestanden; diese waren weitgehend von der EU und den Regierungen einiger EU-Mitgliedsstaaten finanziert worden. Weiterlesen

Shlomo Sand: Warum ich kein Zionist sein kann

Warum ich kein Zionist sein kann: offener Brief an Emmanuel Macron.
Als ich begann, Ihre Rede anlässlich der Vel-d’Hiv-Massenverhaftung zu lesen, war ich Ih­nen dankbar. Angesichts der langen Tradition politischer Führer von Links und Rechts in Vergangenheit und Gegenwart, die Frankreichs Beteiligung und Verantwortlichkeit für die Deportation jüdischstämmiger Menschen in die Todeslager leugnen, war ich dankbar, dass Sie stattdessen eine klare Position bezogen, ohne Doppeldeutigkeit: Ja, Frankreich ist für die Deportation verantwortlich, ja, es gab Antisemitismus in Frankreich Weiterlesen

Clemens Ronnefeldt: Entwicklungspolitische Perspektiven und friedensfördernde Projekte im Nahostkonflikt vor dem Hintergrund in Geschichte und Gegenwart

Der AK Nahost hatte Clemens Ronnefeldt am 6. September 2017 nach Bremen eingeladen und ihn gebeten, sowohl über die historischen Zusammenhänge als auch – und vor allem – über die jüngsten Entwicklungen im Konflikt Palästina/Israel zu berichten. Etwa 50 Zuhörer und Zuhörerinnen waren in die Villa Sponte am Osterdeich gekommen, und es wurde ein sehr informativer und anregender Abend. Ronnefeldt berichtete in völlig freier Rede und mit Hilfe von Fotos und kurzen Videosequenzen sehr anschaulich und engagiert. Weiterlesen

Der Kandidat und seine sehr dumme Bemerkung

Martin Schulz‘ Kotau vor der Israel-Lobby im TV-Duell mit der Kanzlerin
Arn Strohmeyer

Als es im TV-Duell mit Kanzlerin Angela Merkel um Terrorismus und Sicherheit ging, machte Kandidat Martin Schulz eine äußerst dumme Bemerkung. Er sagte: „Es gibt zum Beispiel junge Palästinenser, Männer, die zu uns kommen, die mit einem tief verwurzelten Antisemitismus erzogen worden sind, Weiterlesen

Erpressungsversuch gegen Berliner Regierungenden Bürgermeister

Die Jerusalem Post und das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles drohen in aller Öffentlichkeit, den Berliner Regierenden Bürgermeister Michael Müller auf die Liste der zehn schlimmsten Antisemiten zu setzen. „Berlin mayor may be included on top-10 list of antisemitic/anti-Israel cases“ (so Benjamin Weinthal in der Jerusalem Post v. 28.08.2017) Weiterlesen

Juden sollen Antisemiten sein

Stadt Frankfurt (Main) erklärt, Israel-Boykottkampagne BDS bediene sich Nazimethoden
Von Simon Zeise

Die Stadt Frankfurt am Main hat ein Verbot für Veranstaltungen der Palästina-Solidaritätskampagne »Boycott, Divestment, Sanctions« (BDS) verhängt. Die Forderung nach dem Boykott israelischer Waren aus besetzten palästinensischen Gebieten sei »antisemitisch«, Weiterlesen

Mitri Raheb predigte in der St. Remberti-Gemeinde Bremen

Mitri Raheb ist der international bekannte evangelisch-lutherische Pfarrer an der Weihnachtskirche in Bethlehem. Er ist palästinensischer Christ und Gründer der Dar al-Kalima Schule. Der Förderverein Bethlehem Akademie Dar al-Kalima e.V. unterstützt ideell und materiell die Bildungs- und Kulturarbeit des Diyar-Zentrums in Bethlehem. Am Samstag, 26. August, veranstaltete der Förderverein seine jährliche Mitgliederversammlung in den Räumen der St. Remberti Gemeinde. Weiterlesen

Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel

Während dieser Woche, die auch den Internationalen Gebetstag für den Frieden am 21. September beinhaltet, sind kirchliche Organisationen, Gemeinden und Gläubige aufgerufen, durch Gottesdienste, Aufklärungsveranstaltungen und solidarische Aktionen für Frieden und Gerechtigkeit für Israelis und Palästinenser gemeinsam Zeugnis abzulegen. Weiterlesen

Jewish Antifascist Action Berlin: Der Instrumentalisierung entgegentreten

Vor einigen Monaten ist in Berlin eine neue Antifa-Gruppe gegründet worden. Nichts besonderes in dieser Stadt, würde man meinen. Doch im speziellen Fall verhält es sich etwas anders – die Gründung der Jewish Antifa Berlin hat für Aufsehen gesorgt. Ein Gespräch mit Aktivist*innen der Organisation.

Was war eure ursprüngliche Motivation dahinter, warum seid ihr nicht einfach einer der in Berlin existierenden antifaschistischen Gruppen beigetreten? Was hat eine autonome Organisation jüdischer Antifaschist*innen notwendig gemacht? Weiterlesen