Göttinger Friedenspreis verliehen – mit Protesten, Polizeischutz (!) und einem großen Medienecho

Die Laudatio von Nirit Sommerfeld und die Danksagung von Iris Hefets sind wirklich seeehr lesenswert und ab morgen dann auch bei YouTube zu hören. Es war eine sehr schöne Preisverleihung. Ich bin froh, dass ich mich nach Göttingen aufgemacht habe!
Wohl ein (trauriges) Novum, dass  eine Veranstaltung für eine jüdische Organisation von Polizei gegen u.a. jüdische Proteste mit israelischer Flagge geschützt werden musste.
LG von Hildegard Lenz

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Delegation aus der palästinensischen Stadt Tamra im Rathaus

 Mit einem großen Festakt eröffneten Bürgermeister Carsten Sieling und Außenminister Heiko Maas die 2. Internationale Städtepartnerkonferenz (03. – 05.03.2019) in Bremen. Thema waren die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. An der Konferenz nahmen rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus zehn bremischen Partnerstädten und befreundeten Kommunen teil. (mehr Informationen hier). Weiterlesen

Digitale Besatzung

In Israel werden Techniken der Cybersicherheit zur Überwachung der Palästinenser umfassend angewandt. Daraus ist ein profitabler Industriesektor entstanden
Von Sönke Hundt

(Der Artikel ist in einer gekürzten Fassung in der Jungen Welt v. 05.03.2019 erschienen) E-Mail, Handy, Facebook, Youtube, Twitter und Instagram sind für die Palästinenser in Israel, in der Westbank, im Gaza-Streifen und in Ostjerusalem als Mittel der Verständigung immer wichtiger geworden – gerade weil die Bevölkerung so in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Weiterlesen

„So traurig es ist – mittel- bis langfristig wird der Missbrauch des Antisemitismus-Vorwurfs den Antisemitismus sogar fördern“

Kampagne gegen Antisemitismus wird vermutlich Antisemitismus stärken.
Zurzeit läuft einmal wieder eine wilde Kampagne gegen angebliche Antisemiten. Dazu zählen Menschen, die nie im Leben irgendetwas Schlechtes über Juden gedacht oder gesagt oder gar getan haben. Sie werden heute attackiert und ihre politische Aktivität wird eingeengt, weil sie sich für noch Schwächere, im konkreten Fall für Palästinenser engagieren. Sie werden auch dann attackiert und ihre Möglichkeit, öffentlich auf das Schicksal der Palästinenser aufmerksam zu machen, wird mit Verboten und Urteilen eingeschränkt, wenn sie selbst Israelis oder Juden sind. So traurig es ist – mittel- bis langfristig wird der Missbrauch des Antisemitismus-Vorwurfs den Antisemitismus sogar fördern. Von Albrecht Müller und Jens Berger.

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Inge Günther: ein Rückblick auf 20 Jahre als Korrespondentin in Jerusalem

Inge Günther hat über zwanzig Jahre als Jerusalem-Korrespondentin für verschiedene deutsche Tageszeitungen gearbeitet, darunter vor allem für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau. Für ihre Berichte aus Israel und Palästina wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Journalistenpreis der Deutschen Initiative für den Nahen Osten (DINO). Weiterlesen

Der „Göttinger Friedenspreis“ an die „Jüdische Stimme“ – eine Chronologie der Auseinandersetzung

(aus einem Bericht von Thomas Siemon, Stv. Vorstand Institut für Palästinakunde e.V.)
Wie immer bedanken wir uns bei den circa 100 Empfängern in diesem Verteiler, die mit ihren Emails dazu beigetragen haben, den Vorstand der Dr. Röhl-Stiftung darin zu bestärken, an der Preisverleihung an die ‚Jüdische Stimme‘ festzuhalten. Zu Dank verpflichtet sind wir auch jenen unter Ihnen, die bereit waren Geld für die Ausrichtung Preisverleihung zu spenden. (Details zu Spendenmöglichkeiten: siehe weiter unten). Weiterlesen

Wenn man BDS-Aktivisten auf „Krawall“ reduziert – wie sich der Bremer Weser-Kurier mit dieser Menschenrechtsgruppe auseinandersetzt
Von Arn Strohmeyer

Kritik am Zustand der deutschen Medien ist ein sehr berechtigtes Dauerthema. Was guter Journalismus leisten soll, hat der amerikanisch-jüdische Linguist und Noam Chomsky einmal so formuliert: „Eine wahrhaft unabhängige Presse weist jede Unterordnung zurück. Sie wehrt sich gegen Macht und Autorität. Sie prüft die bestehende Glaubenslehre kritisch und stellt jene Fragen, Weiterlesen

„Ungeheuerlich und ehrverletzend“

Die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ unter Antisemitismus-Verdacht zu stellen, ist ein durchsichtiges Manöver, um Kritik an der Politik der israelischen Regierung mundtot zu machen. Der „Göttinger Friedenspreis“, der im letzten Jahr noch an Konstantin Wecker verliehen wurde, sollte in diesem Jahr an eine jüdische Organisation gehen, die sich für Gerechtigkeit und einen menschlichen Umgang mit Palästinenser*innen einsetzt. Weiterlesen

„… was müssen diese selbsternannten „Freunde Israels“ für eine Angst haben …“

Liebe Palästina/Israel-Interessierte, liebe Vertreter in Politik und Medien,
was müssen diese selbsternannten „Freunde Israels“ für eine Angst haben! Und vor wem? So daß sie immer häufiger und auch immer primitiver gegen alle Fakten und den gesunden Menschenverstand mal direkt, mal hinten herum versuchen, Referenten, Künstler, Musiker und Wissenschaftler, hier in Deutschland, aber auch anderswo auf der Welt mit der Antisemitismuskeule zu verunglimpfen, Räume zu entziehen, Preisverleihungen zu verhindern: München, Frankfurt, Göttingen etc.,etc.. Weiterlesen

Misserfolg für Israel-Lobby: Veranstaltung mit Shir Hever in Bonn konnte stattfinden

Israelkritik unerwünscht: Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr?

Redeverbot für Israelkritiker? Pro-Israel-Aktivisten wollten eine Veranstaltung in Bonn verhindern. Vertreter palästinensischer und jüdischer Organisationen wollten in Bonn über „Israels rechte Freunde in Europa und in den USA“ informieren. Daraufhin starteten Pro-Israel-Aktivisten kurzerhand eine Kampagne zur Verhinderung dieser „antisemitischen“ Veranstaltung.

von Karin Leukefeld Weiterlesen