„Keine Gerechtigkeit ohne Rückkehr der Flüchtlinge“: Vor 70 Jahren ermordeten Zionisten in Jerusalem den UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte

Der hoch angesehene UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte war voller Sympathien für einen jüdischen Staat, als er 1948 im Nahen Osten eintraf. Doch in kurzer Zeit wandelte sich der schwedische Diplomat zu einem Anwalt der arabischen Flüchtlinge – eine Haltung, die zionistische Attentäter nicht dulden wollten.
Von Heiko Flottau.

Israel war nach seiner offiziellen Staatsgründung am 14. Mai 1948 gerade einmal sechs Tage alt, als am 20. Mai der schwedische UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte den neuen Staat betrat. Er war von den Vereinten Nationen geschickt worden, um im Krieg, den arabische Staaten gegen Israel begonnen hatten, zu vermitteln. Weiterlesen

Es droht eine humanitäre Katastrophe

Ausriss aus Weserkurier v. 07.09.2018

Nicht nur palästinensischen Organisationen haben mit Empörung auf Trumps Ankündigung reagiert, die Zahlungen an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNRWA nach 70 Jahren einzustellen. Das sind von den jährlichen Mitteln Weiterlesen

Trump droht: Zahlungen der USA an UNRWA werden eingestellt

Stellungnahme der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, September 2018:
Nicht nur palästinensischen Organisationen haben mit Empörung auf Trumps Ankündigung reagiert, die Zahlungen an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNRWA nach 70 Jahren einzustellen. Das sind von den jährlichen Mitteln in Höhe von insgesamt ca. 950 Mill. Euro Finanzhilfen etwa 290 Millionen Euro. Weiterlesen

Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor – Jeremy Corbyn gibt im Antisemitismus-Streit nach und marginalisiert seine Gegner

wikimedia commons

Labour übernimmt gängige Antisemitismus-Definition“, so titelten gestern die deutschen Nachrichtenagenturen und interpretierten dies als Niederlage von Jeremy Corbyn, der sich stets gegen eine vollständige Übernahme dieser Definition samt der umstrittenen Beispiele gewehrt hat . Das ist nicht ganz falsch. Weiterlesen

Den USA ausgeliefert – Washington kürzt Gelder für Palästinenser

von Knuth Mellenthin
Alle palästinensischen Organisationen haben mit Empörung auf Donald Trumps Ankündigung vom Freitag reagiert, 200 Millionen US-Dollar für die Finanzierung von Hilfsprojekten zu streichen. Die Maßnahme zeige, »dass es das wirkliche Ziel der US-amerikanischen Hilfe ist, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Völker einzumischen und ihre nationalen Rechte zu beeinträchtigen«, sagte der Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, Saeb Erekat, am Sonnabend. Hanan Aschrawi, eine Spitzenpolitikerin der PLO, sprach von »billiger Erpressung als politischemInstrument«. Weiterlesen

Die Stimme des „anderen Israel“ ist verstummt

Ausriss aus Haaretz v. 20.08.2018

Der Gush-Shalom-Gründer war einer der ersten Israelis, die die Position vertraten, dass nur ein eigenständiger palästinensischer Staat zur friedlichen Lösung des Nahost-Konflikts beitragen könne. „Der Unterschied zwischen einem Freiheitskämpfer und einem Terroristen hängt“, sagte er einmal, „von der Perspektive der Betrachtung ab.“ Uri Avnery ist am am Montag, 20. August 2018 im Alter von 94 Jahren in Tel Aviv gestorben. Er wurde 1923 als Helmut Ostermann in Hannover geboren. Die Familie emigrierte im November 1933 nach Palästina. Avnery lebte danach Zeit seines Lebens in Tel Aviv. Weiterlesen

Ein brisantes YouTube-Video zur Rolle des Antideutschen „Feliks“ in Wikipedia. In Wikipedia hat der anonyme Autor „Feliks“ große Macht. Er verändert und streicht massiv Einträge, die sich auf Israel und Palästina beziehen. Das Video zeigt, wie „Feliks“ Wikipedia zugunsten der israelischen Politik manipuliert. 

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Zehntausende protestierten in Tel Aviv gegen das Nation-State-Law

Ausriss aus Haaretz v. 11.08.2018

Die Menschen schwenkten palästinensische und israelische Fahnen. Sie skandierten: „Nationalstaat heißt Apartheid“. Zehntausende protestierten am Samstagabend in Tel Aviv gegen das Nation-State-Law. Schon eine Woche vorher hatten die Drusen einen Protestzug in Tel Aviv mit ebenfalls zehntausenden von Teilnehmern organisiert. Der israelische Ministerpräsident Netanyahu reagierte nach Trump-Manier über Twitter. Angesichts der vielen palästinensichen Fahnen schrieb er: „Es gibt keinen besseren Grund für das Nationalitäts-Gesetz. Wir werden mit Stolz unsere israelischen Fahnen schwenken und unsere Nationalhymne (Hatikva) singen.“ Weiterlesen

Kritik an Israels Politik!? – Die Kampagne gegen Jeremy Corbyn

Titelblatt Jewish Chronicle v. 20.07.2018

Es ist gut möglich, dass die rücktrittsgeplagte konservative britische Regierung bereits im Herbst auseinanderbricht und es schon bald Neuwahlen im Vereinten Königreich gibt. Zynisch könnte man sagen: dies ist ein guter Zeitpunkt für die Heckenschützen des rechten Labour-Flügels, die mit ihren bisherigen Putschversuchen gegen den beliebten Parteivorsitzenden Jeremy Corbyn scheiterten. Doch der aktuelle Putschversuch ist selbst für britische Verhältnisse besonders schmutzig – es geht um Antisemitismus, Israel-Kritik und Corbyns Weigerung, eine umstrittene Antisemitismus-Definition zu übernehmen, die ihn selbst als Antisemiten abstempeln würde. Sämtliche großen Medien sind wieder einmal auf der Seite der Putschisten. Doch Corbyn kann wieder einmal auf seine Unterstützer und die Sozialen Netzwerke setzen, in denen sich eine prächtige Gegenöffentlichkeit für ihn stark macht und ihm so den Freiraum gibt, sich gegen die Schmutzkampagne zur Wehr zu setzen. Von Jens Berger. Weiterlesen