Nelson Mandela, Apartheid, Palästina

Bild: never before campaign

„Die Apartheid hat keine Zukunft“ – Nelson Mandela und die israelische Politik. Ein fingierter Brief an Thomas L. Friedman (Kolumnist der New York Times)

Den folgenden fingierten Brief schrieb nicht Nelson Mandela Anfang April 2001, sondern ein Student in Südafrika. Er ist für uns von der Homepage der Universität von Johannesburg heruntergeladen worden. Der anonyme Autor verwendet Originalzitate und Standpunkte des „wise old man“ und überträgt diese Sichtweise auf die Verhältnisse in Israel/Palästina. Weiterlesen

Das Jüdische Museum in Berlin, der israelische Botschafter und die Meinungsfreiheit

Foto: Manfred Brückels, Wikimedia Commons

Das Jüdische Museum in Berlin, bekannt durch seine spektakuläre Libeskind-Architektur, legt großen Wert darauf, eine moderne, weltoffene und der pluralistisch-wissenschaftlichen Diskussion verpflichtete Institution zu sein. Das Museum wird zu 75 Prozent vom deutschen Staat finanziert und ist organisiert als eine „bundesunmittelbare Stiftung“, die wiederum „eine eigenständige juristische Person des öffentlichen Rechts und Bestandteil der mittelbaren Staatsverwaltung des Bundes“ ist. Weiterlesen

Der Verein DEIN-Demokratie und Information e.V. und die Ausstellung „1948-Die Ausstellung“

Angriff ist die beste Verteidigung – nach diesem Motto hat die Israel-Lobby in Gestalt des Vereins „DEIN-Demokratie und Information e.V.“ als propagandistischen Gegenentwurf zu der von israelaffinen Organisationen und Personen angefeindeten und diffamierten NAKBA-Ausstellung des Vereins „FlüchtlingsKinder im Libanon e.V.“ nach langer Vorbereitung die Ausstellung „1948-Die Ausstellung“ gestartet und will sie in zahlreichen Orten zeigen, nachdem sie bislang in schon in München, Berlin und Reichenbach gezeigt wurde. Weiterlesen

The Guardian kritisiert Palästina-feindliches Verhalten des Ruhrtriennale-Festivals

Der britische „Guardian“ veröffentlichte schon am 26. Juni 2018 einen scharfen Protest gegen die Entscheidung der Festivalleitung der Ruhrtriennale, die „Young Fathers“ auszuschließen. „We are disturbed by attempts in Germany to impose political conditions on artists supporting Palestinian human rights. We are glad that the international outcry has convinced the Ruhrtriennale arts festival Weiterlesen

Khan al-Ahmar – Ende der Zwei-Staatenlösung wird besiegelt. Beginn der Annexion?

Die Beduinen in Khan al-Ahmar wurden bereits Anfang der 1950er Jahre aus ihrer Heimat in der Wüste Negev vertrieben. Nun erleben die selben Menschen samt ihrer Kinder und Kindeskinder die nächste Vertreibung: Nachdem das israelische Militär das Gebiet um Khan al-Ahmar wenige Kilometer östlich von Jerusalem Anfang des Monats zur militärischen Sperrzone erklärt hatte, wurde mit dem Abriss des Dorfes begonnen, wie die Palästina-Nachrichten hier ausführlich und gut bebildert dokumentieren. Weiterlesen

Bundesregierung nimmt Stellung zum drohenden Abriss von Khan al-Ahmar

In den Mainstream-Medien tauchte diese Meldung bisher nicht auf: immerhin eine offizielle – und „israelkritische“ – Erklärung des Auswärtigen Amtes.

Mit einem Tag Verspätung hat sich das Auswärtige Amt gestern mit einer offiziellen Erklärung zu den Übergriffen am 3. Juli 2018 auf Bewohner von Khan al-Ahmar und dem bevorstehenden Abriss des Dorfes geäußert. Der Abriss würde „die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung nachhaltig erschüttern“. Die Bundesregierung appellierte erneut an die israelische Regierung, auf die Zerstörung des Dorfes „zu verzichten“. Weiterlesen

Neuer Brief von Abed Schokry aus Gaza

Der gebürtige Palästinenser Dr. Abed Schokry lebte 17 Jahre in Deutschland und promovierte an der TU Berlin. 2007 erhielt er einen Ruf an die Universität Gaza/Palästina und kehrte mit seiner Familie in seine Heimat zurück. Seitdem lebt er dort und lehrt als Dozent Wirtschaftsingenieurwesen. „Seit Seit drei Jahren versucht er, von israelischen Behörden eine Genehmigung zu bekommen, um Gaza wieder einmal verlassen zu dürfen. In Deutschland aß er gerne Fisch; Gaza liegt zwar an der Küste, aber das Meer ist durch Abwässer verunreinigt.“ (Süddeutsche Zeitung v. 26.04.2018) Schokry berichtet unregelmäßig aus Gaza.
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Roger Waters for Palestine

Roger Waters‘ Song for Gaza – eine neue Version von „We Shall Overcome“, entstanden auf dem multinationalen Friedensmarsch von Ägypten nach Gaza in der Zeit vom 25. Dezember 2009 bis 3. Januar 2010. Roger Waters, das „kreative Mastermind“ der legendären britischen Rockband „Pink Floyd“, tourt zur Zeit mit einer gigantischen Show („Us + Them“ Weiterlesen

Die Debatte um den Einsatz der israelischen Armee gegen palästinensische Demonstranten

Von Riad Othman

Riad Othman arbeitet als Nahostreferent für medico international von Berlin aus. Nach Arbeitsaufenthalten in Uganda, Pakistan und Syrien war er drei Jahre lang für die Nothilfekoordination bei medico zuständig und zuletzt medico-Büroleiter in Ramallah. Dem AK-Nahost ist es gelungen, ihn für einen Vortrag in Bremen zu gewinnen. Weiterlesen