Ein Bischof der ev.-lutherischen Kirche hat es gewagt …

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Donnerwetter, da hat sich der evangelisch-lutherische Bischof weit vorgewagt! Hans-Jürgen Abromeit spricht Klartext. Und das hat er ausgerechnet bei der Evangelischen Allianz gesagt, bei den Evangelikalen, die von christlichen Zionisten durchsetzt sind. Seine Rede dürfte eine heftige kirchliche und politische Diskussion auslösen. (So der Kommentar von Martin Breidert). Sie ist schon da. Die „Bild“-Zeitung nannte den Auftritt „erschreckend“. Abromeit habe eine „bizarre Anti-Israel-Rede“ gehalten. Volker Beck, von den Grünen und früherer Vorsitzende der deutsch-israelischen Parlamentariergrupp des Deutschen Bundestages kommentierte Abromeits Rede so: „Falsche Darstellungen der Geschichte des Zionismus und theologisch wirres Zeug“. Er muss es ja wissen. (Äußerungen in pro – christliches Medienmagazin v. 04.08.19) Weiterlesen

Unter BDS-Verdacht: Der neue McCarthyismus

von Micha Brumlik
Nach wochenlangen politischen Turbulenzen trat Mitte Juni der Direktor des Jüdischen Museums Berlin, Peter Schäfer, von seinem Amt zurück. Seit Jahren hatte es um das Haus und seine Leitung immer wieder Streit gegeben – wegen Schäfers vermeintlicher Nähe zur BDS-Bewegung, der Einladung eines hohen Vertreters des iranischen Regimes oder auch der Jerusalem-Ausstellung des Hauses, die im Mai dieses Jahres auslief. Weiterlesen

Satire-Rap-Duo Alles.Scheizse – über die Antideutschen

M&R-Künstler-Konferenz 8. Juni Berlin Heimathafen Neukölln, Satire-Rap-Duo Alles.Scheizse

Vorsicht Satire: Alles.Scheizse sahen sich auf der Künstler-Konferenz der M&R vom 8. Juni im Heimathafen Neukoelln gezwungen, »kritisch zu intervenieren«: Die Band hat einen Live-Song mit einer unmissverständlichen Botschaft performt: Revolution ist Quark und abgesagt, also muss die Linke sich weiter in den transatlantischen Konsens der BRD einfügen. Weiterlesen

Rudolph Bauer zum Antisemitismus-Begriff: Allzweckwaffe

Es gleicht einer totalitären Sprachregelung, wenn heute ein Antisemitismus-Begriff in Anwendung kommt, der zurück geht auf eine „Arbeitsdefinition“ der International Holocaust RememberanceAlliance (IHRA). Die IHRA wurde 1998 gegründet. Ihre sogenannte Definition wurde am 1. Juni 2017 vom Europäischen Parlament gebilligt. Sie verwässert und erweitert den Antisemitismus-Begriff. Das Bundeskabinett der BRD hat ihn sich am 20. September desselben Jahres zu eigen gemacht. Eine Diskussion darüber hat nicht stattgefunden. Weiterlesen

Sie verteidigten das Recht auf freie Meinungsäußerung

Am Mittwoch, 26.07.19 fand in der Münchner Freizeithalle die mit rund 300 Teilnehmern gut besuchte Veranstaltung der Humanistischen Union Bayern, des Freidenkerverbands München und des Münchner Bündnisses für das Recht auf freie Meinungsäußerung statt.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von

  • attac München,
  • dem Sozialforum München,
  • dem Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern,
  • dem Münchner Friedensbündnis und
  • dem Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus.

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Deutschland, Frankreich, Spanien und England verurteilen den Abriss palästinensischer Gebäude in Ost-Jerusalem

In einer gemeinsamen Erklärung haben heute die Regierungen Deutschlands, Frankreichs, Spaniens und des Vereinigten Königreichs den durch Israel derzeit vorgenommenen Abriss palästinensischer Häuser im zu Sur Baher gehörenden Bezirk Wadi al Hummus im Südosten Jerusalems scharf verurteilt. (Auf Palästina Nachrichten mit weiteren Fotos und Videos) Weiterlesen

»Ich habe einen so systematischen Versuch zur Beeinflussung des Bundestags noch nicht erlebt« – Recherche des „Spiegel“

Der Spiegel v. 13. Juli 2019 (leider hinter einer Bezahlschranke) hat sich an seine alten Tugenden erinnert und gründlich über ein heikles Tabu-Thema recherchiert. In einem großen Artikel, verfasst von sechs Redakteuren (Matthias Gebauer, Ann-Katrin Müller, Sven Röbel, Raniah Salloum, Christoph Schult, Christoph Sydow) wird zusammengetragen und erfragt, welches die Hintergründe für die jüngsten Anti-Antisemitismus- und Anti-BDS-Beschlüsse im deutschen Bundestag und die offenbar erfolgreiche Lobby-Arbeit von zwei Pro-Israel-Organisationen gewesen sind. Weiterlesen

Riad Othman: „Der neue Nahost Friedensplan: Eine Politik der Verdrängung!“

Riad Othman, medico international. Vortrag mit anschließender Diskussion. Am Dienstag, 20. August 2019, 19 Uhr im DGB-Haus, Bahnhofsvorplatz

Mit der Entscheidung von Präsident Trump, die amerikanische Botschaft im Mai 2018 nach Jerusalem zu verlegen, schufen Israel und die USA Fakten und erklärten, Jerusalem sei einzig und allein die Hauptstadt Israels – die Palästinenser hätten kein Anrecht mehr auf Jerusalem als geteilte Hauptstadt. Die analog dazu andauernde Siedlungspolitik in Ostjerusalem und weiten Teilen der Westbank untermauert den Anspruch Israels auf weitere Gebiete. Es begannen die wöchentlichen Proteste der Menschen in Gaza am Grenzzaun. 2018 wurden dabei über 200 zumeist junge Menschen durch das israelische Militär erschossen. Weiterlesen

Studientagung der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. im Koptisch-Orthodoxen Kloster in Höxter-Brenkhausen vom 28.6.-30.6.2019 zum Thema „Palästina im Fokus der regionalen und Internationale Politik“
An der wie jedes Jahr sehr gut besuchten Tagung nahmen aus Bremen vom AK-Nahost Detlef Griesche als Vizepräsident der DPG und Doris Flack und Claus Walischewski von ICAHD teil. Es waren international renommierte Referenten geladen, allen voran Gideon Levy, der bekannte Redakteur der linksliberalen Zeitung „Haaretz“ und Dr. Mustafa Bargouthi, der Generalsekretär der Palästinensischen Nationalen Initiative. Weiterlesen