70 Jahre Israel stehen für sieben Jahrzehnte Besatzung und Apartheid-Regime

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ZEITGESCHEHEN mit Peter Brandt: Antisemitismus als Kampfbegriff

Antisemitismus ist ein reales Problem der deutschen und europäischen Geschichte. Der Begriff Antisemitismus kommt um 1880 auf und meint eine sich wissenschaftlich verstehende und rassistisch begründete Judenfeindlichkeit. In dem Wort Antisemitismus kommt eine veränderte Auffassung von den Juden zum Ausdruck, die nun nicht mehr primär über ihre Religion definiert werden, sondern als Volk, Nation oder Rasse. Heute bezeichnet der Begriff alle historischen Erscheinungsformen der Judenfeindlichkeit. Weiterlesen

Clemens Messerschmid: Bitteres Wasser – Wege aus dem Wassernotstand in Gaza

Dr. Clemens Messerschmid ist Hydrogeologe und eigentlich DER Wasserspezialist für Palästina und Israel. Wasser ist im gesamten Nahen Osten eine umkämpfte Ressource. In seinem Vortrag ging er auf die riesigen Probleme ein, die der Gazastreifen mit Wasser hat. Die Zustände hier sind katastrophal – und sie werden immer schlimmer. Weiterlesen

Israel fasziniert die Rechten. Jüdische AfD-Mitglieder wollen Vereinigung gründen

Deutschlandfunk v. 25.09.2018

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ brachte am 25. September 2018 die Meldung, dass AfD-Mitglieder jüdischen Glaubens eine bundesweite Vereinigung gründen wollten. AfD-Sprecher Lambrou sagte dem Blatt, es gebe keinen Widerspruch zwischen der Mitgliedschaft in der AfD und dem jüdischen Glauben. Als Redner bei der Gründungsversammlung sollen unter anderem die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch und der stellvertretende Vorsitzende der Bundesvereinigung Christen in der AfD, Kuhs, sprechen.

Mitglieder der jüdischen Gemeinden in Wiesbaden und Offenbach Weiterlesen

Tagung zur Krise der Dialogfähigkeit im Israel-Palästina-Konflikt findet trotz hohen Drucks statt

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v.l.n.r.: Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, im konstruktiven Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Christine Buchholz (Die Linke), moderiert von Marius Stark (KoPI), am 22. September 2018 in der Evangelischen Akademie Bad Boll (Foto: privat)

Die evangelische Akademie Bad Boll hatte für 21. – 23. September zu einer Tagung über die Sprachlosigkeit der Kontrahenten im Israel-Palästina-Konflikt eingeladen. Weiterlesen

Norman Paech über Moshe Zuckermann

Es gibt wohl kaum ein Thema, über das vor allem in Deutschland mit so unbändiger Härte debattiert wird, wie über das Thema „Antisemitismus“. Der israelische Soziologe Moshe Zuckermann gehört zu den profundesten Kritikern des Missbrauchs des Antisemitismus-Begriffs zum Zwecke der Unterdrückung von Kritik an der Politik des Staates Israel. Im Westend Verlag erscheint in diesen Tagen Zuckermanns jüngstes Buch mit dem vielsagenden Titel „Der allgegenwärtige Antisemit oder die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit“. Norman Paech hat sich Zuckermanns Buch für die NachDenkSeiten einmal näher angeschaut.

Es steht wissenschaftlich inzwischen außer Frage, dass ein Anstieg des Antisemitismus in Deutschland nicht nachweisbar ist, dass es keinen neuen Antisemitismus gibt, Weiterlesen

BDS — neuerdings sachlich betrachtet?!

Roger Waters Foto: Wikimedia Commons Author Davidwbaker

Bekanntlich ist es eines der schwersten Gedankenvergehen in Deutschland, wenn man die BDS-Kampagne unterstützt, sich also für Boykotte und Sanktionen gegen Israel einsetzt. Dies wird als „Antisemitismus“ bezeichnet. Für Menschen, die — zu Recht oder Unrecht — auch nur im Verdacht stehen, BDS-aktiv zu sein, bedeutet das, ganz offiziell  in München und Frankfurt keine städtischen Räume vermietet zu bekommen. Der Bann strahlt häufig genug auch auf Personen und Organisationen aus, die sich gar nicht für BDS einsetzen —  wie z.B. BIB. Er dient daher allgemein zur Einschüchterung  all jener, die sich um eine gerechte Lösung des Palästinaproblems bemühen. Weiterlesen