Offener Brief der 90 Nahost-Experten an Bundesregierung und Bundestag

Mehr als 90 Nahost-Experten haben die Bundesregierung zu einem Kurswechsel in der Politik gegenüber Israel und den Palästinensern aufgerufen. Die Experten forderten in einem offenen Brief an Regierung und Bundestagsabgeordnete unter anderem mehr Einsatz für einen dauerhaften Waffenstillstand und ein Ende der Blockade des Gazastreifens. „Ohne Aufhebung der Blockadepolitik gibt es keinerlei Entwicklungsperspektive für die Menschen in Gaza und keine Chance für die Zweistaatenlösung“, schreiben die Initiatoren.

Zu den Erstunterzeichnern gehören Ulrike Freitag, Direktorin des Zentrums Moderner Orient in Berlin, und Udo Steinbach, Gründungsdirektor des Giga-Instituts für Nahost-Studien, Dr. Gerhard Fulda, Botschafter a.D., Vizepräsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG), Dr. René Wildangel, Leiter Palästina/Jordanien-Büro Heinrich-Böll-Stiftung, Ramallah, Prof. em. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler, Friedensforscher & Soziologe, Edermünde, Prof. Dr. Mustafa Gencer, Historiker an der Abant İzzet Baysal University, Bolu (Türkei), Dr. Thomas K. Gugler, Exzellenzcluster „Religion und Politik“, Zentrum für Islamische Theologie, Universität Münster, Prof. Dr. Arshin Adib-Moghaddam, Professor in Global Thought and Comparative Philosophies, School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London, Dr. Bahman Nirumand, Journalist & Autor, Berlin, Galit Altshuler, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost.

OFFENER BRIEF VON DEUTSCHEN NAHOST-EXPERTEN ZUR GAZA-KRISE

An:
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundesminister des Auswärtigen Dr. Frank-Walter Steinmeier
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller
Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel
Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen
Die außenpolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten
Die verteidigungspolitischen Sprecher der Fraktionen und verteidigungspolitischer Ausschuss
Die entwicklungspolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Die wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für Wirtschaft und Energie

Dauerhaften Waffenstillstand erzielen, Blockade beenden –
Entwicklungsperspektiven für Gaza, Westjordanland und Ostjerusalem schaffen

Wir, deutsche Nahostexpertinnen und -experten, beschäftigen uns professionell mit der Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten. Wir setzen uns im Bereich der Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtsarbeit vor Ort in den besetzten palästinensischen Gebieten und in Deutschland für die Schaffung eines unabhängigen, demokratischen Staates Palästina, der in Frieden mit Israel und seinen Nachbarn leben kann, ein.

Über einem Monat haben wir einem zerstörerischen Krieg zusehen müssen, der alle diese Anstrengungen zunichte macht und auf Monate, möglicherweise auf Jahre hinaus die Entwicklungsperspektive des Gazastreifens beeinträchtigt und Hoffnungen auf einen dauerhaften Frieden in Nahost schmälert. Wir verurteilen die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele. Gewalt, die sich gegen Zivilisten richtet, ist weder von militanten palästinensischen Gruppen noch von Seiten Israels zulässig.

In diesem Konflikt sind wir vor allem besorgt um Zivilisten in Palästina wie in Israel und in großer Sorge um unsere Partner/innen, Kollegen/innen und Freund/innen im Gazastreifen. Sie erleben wie alle Zivilisten mit ihren Familien einen Albtraum in dem schmalen Küstenstreifen, dem sie nicht entfliehen können. Die militärischen Angriffe, denen 1,8 Millionen Menschen schutzlos ausgesetzt waren, hinterlassen tiefe Wunden und schwere Traumata mit unvorhersehbaren Langzeitfolgen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurde eine halbe Million Menschen während des Krieges intern vertrieben; fast 2.000 Menschen wurden getötet, mehr als 10.000 verletzt, über 15% der Wohnhäuser und 230 Schulen beschädigt, davon 25 vollständig zerstört; die bereits unzureichende Infrastruktur, Wasserversorgung, Kläranlagen, das einzige Elektrizitätswerk bei Luftangriffen teilweise zerstört. Die Kapazitäten für die medizinische und humanitäre Versorgung sind erschöpft, unter anderem weil auch mehrere Krankenhäuser und UN-Einrichtungen bei Angriffen stark beschädigt wurden.

Wir arbeiten und forschen zur Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten, die gemäß internationalem Recht die Gebiete Westjordanland, Ostjerusalem und Gaza umfassen. In den letzten Jahren ist der Austausch zwischen diesen Gebieten immer schwieriger geworden, die Reisefreiheit von Palästinenserinnen und Palästinensern wird massiv eingeschränkt bzw. fast völlig verhindert. Das betrifft auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die palästinensischen Partnerorganisationen der vor Ort tätigen deutschen und internationalen Organisationen, deren Entwicklungsziele so kaum umgesetzt werden können.

Insbesondere der Gazastreifen steht seit 2007 unter einer völlig kontraproduktiven Blockade, welche die Menschen in eine fatale Hilfsökonomie ohne Entwicklungsperspektiven gedrängt hat. Im Jahr 2012 veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht mit dem Titel „Gaza in 2020“, der schlussfolgert, dass bei einer Fortsetzung der Blockadepolitik die Lebensgrundlagen für die rasch wachsende Bevölkerung von 1,8 Millionen Menschen bis dahin völlig zerstört sein werden.

Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden. Dies kann unter internationaler Kontrolle geschehen, die gewährleistet, dass keine Waffen in den Gazastreifen gelangen, um so den legitimen Sicherheitsinteressen Israels gerecht zu werden. Die israelische Zivilbevölkerung hat ein Recht auf ein Leben ohne Angst. Das gilt ebenso für alle Palästinenserinnen und Palästinenser. Fast 2.000 Opfer, nach UN-Schätzungen rund 80% Zivilisten, von denen wiederum nach UNICEF-Angaben bis zu 30% Kinder sind, dürfen nicht mit dem Argument des Anti-Terrorkampfes oder des Rechts auf Selbstverteidigung hingenommen werden. Die überwiegend jungen Menschen im Gazastreifen (mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt) brauchen dringend Perspektiven für ihre Zukunft. Sie benötigen eine bessere Ausbildung, ein Ende der Isolation und eine Normalisierung und Stabilisierung der Wirtschaft im Gazastreifen. Das würde einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung auf beiden Seiten leisten, denn eine rein militärische Bekämpfung von bewaffneten Gruppen, die sich von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit nähren, wird aussichtslos bleiben und erreicht erfahrungsgemäß das genaue Gegenteil.

Die Verwirklichung der Zweistaatenlösung als beste Garantie für die Sicherheit Israels sowie Palästinas ist ebenso wie das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser erklärtes Ziel deutscher Außenpolitik. Um diese Perspektive zu erhalten, ist ein Ende der Siedlungspolitik im Westjordanland und in Ostjerusalem, eine Stärkung der palästinensischen Präsenz in Ost-Jerusalem sowie die Aufhebung der Gaza-Blockade notwendig. Die im Juni gebildete parteilose palästinensische Übergangsregierung, die auf einem Versöhnungsabkommen von Fatah und Hamas basiert und die so genannten „Quartettbedingungen“ akzeptiert hat, ist dafür der legitime Ansprechpartner und muss politisch gestärkt werden.

Die Hamas bleibt, ungeachtet der Aktivitäten ihres militärischen Flügels, eine populäre politische Partei. Der Dialog mit den politischen Vertretern der Hamas sollte deshalb nicht länger verweigert werden, die Bilanz der Isolationspolitik seit dem Wahlsieg 2006 ist ernüchternd. Ein solcher Dialog muss eine deutliche, direkte Kritik an der inakzeptablen Haltung der Hamas in Fragen der Menschen- und Frauenrechte sowie die Forderung nach Anerkennung Israels im Rahmen eines Friedensabkommens, das die Festlegung der Grenzen verbindlich regelt, einschließen. Voraussetzung ist, dass die Hamas wie z.B. nach dem letzten Krieg 2012 einen verhandelten, dauerhaften Waffenstillstand einhält und auf terroristische Mittel verzichtet. Nur durch eine politische Einbindung und eine nachhaltige Konfliktregelung wird sich langfristig auch die Demilitarisierung ihrer Milizen durchsetzen lassen.

Ohne Aufhebung der Blockadepolitik gibt es keinerlei Entwicklungsperspektive für die Menschen in Gaza und keine Chance für die Zweistaatenlösung. Die Arbeit der Entwicklungsorganisationen vor Ort, für die einige von uns tätig sind, kann ohne grundlegende Änderung des Status Quo bestenfalls auf eine kurzfristige Nothilfe beschränkt bleiben. Milliarden von Euro, die in Staatsaufbau oder Entwicklung fließen, sind fehlinvestiert, wenn sie in der aktuellen oder der nächsten dann unweigerlich folgenden Welle der Gewalt zerstört werden. Das schadet in erster Linie den Menschen vor Ort. Es ist aber auch ein fahrlässiger Einsatz von deutschen Steuermitteln und ein verfehlter Ansatz für die Entwicklungs- und Demokratiearbeit.

Wir bitten Sie

  • sich für die Erreichung eines nachhaltigen Waffenstillstandes einzusetzen, der das weitere Sterben von Zivilisten auf beiden Seiten verhindert und der massiv bedrohten, überwiegend jungen Zivilbevölkerung in Gaza dauerhaften Schutz bietet;
  • gegenüber Ägypten und Israel die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durchzusetzen, um eine Normalisierung des Güter- und Personenverkehrs zu ermöglichen und dabei israelische Sicherheitsinteressen durch internationale Beobachter und Unterstützung zu gewährleisten;
  • Nothilfe und Wiederaufbaumaßnahmen in Gaza bereitzustellen, aber nicht ohne auch Israels völkerrechtliche Verantwortung als Besatzungsmacht für den Wiederaufbau einzufordern;
  • die bereits anerkannte, im Juni eingeschworene palästinensische Einheitsregierung und ihre Regierungsgewalt über den Gazastreifen sowie Handlungsfähigkeit in den gesamten palästinensischen Gebieten inklusive Ostjerusalems mit Nachdruck zu stärken;
  • die Tötung von Zivilisten vor und während der Angriffe auf den Gazastreifen zu untersuchen, zu einer internationalen Untersuchung aktiv beizutragen und den Beitritt Palästinas zum Internationalen Strafgerichtshof zu unterstützen. Gleichzeitig die Zerstörung ziviler Infrastruktur (so wie die Bombardierung des einzigen Elektrizitätswerkes von Gaza, Kläranlagen, Krankenhäuser etc.), die  seit Jahren mit EU- und bundesdeutschen Geldern finanziert wird, zu untersuchen und Kompensation von Israel einzufordern;
  • die restriktiven deutschen Rüstungsexportbestimmungen auch im Nahen Osten auf alle Konfliktparteien anzuwenden sowie die militärische Zusammenarbeit mit Israel auf den Prüfstand zu stellen;
  • sich mit Nachdruck für ein Ende der israelischen Besatzung der palästinensischen Gebiete einzusetzen und für beide Seiten verbindliche, völkerrechtskonforme Vorschläge für eine Konfliktregelung zu machen.

hier der link zum Originalbrief
https://sites.google.com/site/nahostexpertengaza/

UnterzeichnerInnen

(Persönliche Stellungnahme, die nicht unbedingt die Meinung der jeweiligen Institutionen darstellt)

Erstunterzeichner/innen

  • Prof. Dr. Helga Baumgarten, Politikwissenschaftlerin, Birzeit University (Westjordanland)
  • Prof. Dr. Ulrike Freitag, Direktorin, Zentrum Moderner Orient (ZMO), Berlin
  • Prof. em. Dr. Karin Kulow, Arabistin & Islamwissenschaftlerin, Berlin
  • Wiltrud Rösch-Metzler, Bundesvorsitzende, pax christi, Berlin
  • Prof. Dr. Udo Steinbach, Islamwissenschaftler, Berlin
  • Peter Röhrig, ehem. Landesdirektor Deutscher Entwicklungsdienst (DED) in Ramallah & EZ-Berater, Berlin
  • Dr. Reiner Bernstein, Historiker & Publizist, Genfer Initiative Deutschland, München
  • Judith Bernstein, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe, München
  • Dr. René Wildangel, Leiter, Palästina/Jordanien-Büro Heinrich-Böll-Stiftung, Ramallah
  • Dr. Bahman Nirumand, Journalist & Autor, Berlin
  • Wolfgang Schmidt, Propst, Jerusalem
  • Dr. Gerhard Fulda, Botschafter a.D. & Vizepräsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG)
  • Almut Hoffmann, ZFD-Koordinatorin Weltfriedensdienst e.V., Bethlehem
  • Riad Othman, Leiter, Palästina/Israel-Büros von medico international, Ramallah
  • Prof. em. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler, Friedensforscher & Soziologe, Edermünde
  • Dr. Michael Lüders, Islamwissenschaftler & Politik- und Wirtschaftsberater & Publizist/Autor, Berlin
  • Loay Mudhoon, Redaktionsleitung Qantara.de: Dialog mit der islamischen Welt, Deutsche Welle, Bonn
  • Manuela Römer, Medienberaterin und -trainerin, AnNajah National University, Nablus (Westjordanland)
  • Kai Wiedenhöfer, Dokumentarfotograf, Berlin
  • Prof. em. Dr. Stefan Wild, Islamwissenschaftler, Universität Bonn
  • Dr. Katja Hermann, Islamwissenschaftlerin, Ramallah
  • Johanna von Toggenburg, Advocacy Coordinator Ewash (The Emergency Water and Sanitation-Hygiene Group), Jerusalem
  • Tessa Lambrich, Juristin, Ramallah
  • Jakob Rieken, Politikwissenschaftler, Jerusalem
  • Thomas König, Agraringenieur & Entwicklungshelfer im Auja-Umweltbildungszentrum, Al Auja, Jericho (Jordan-Tal)
  • Tsafrir Cohen, Nahostreferent medico international, Frankfurt
  • Prof. em. Dr. Helmut Mejcher, Hamburg
  • Dr. Marianne Schmidt-Dumont, Hamburg
  • Christian Sterzing, ehem. MdB & ehem. Leiter des Palästina-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung & Autor/Publizist, Edenkoben
  • Dr. Stephan Rosiny, GIGA Institut für Nahoststudien, Hamburg
  • Thimna Bunte, ZFD-Fachkraft, KURVE Wustrow  Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V., Al-Walajeh (Westjordanland)
  • Dr. André Bank, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA Institut für Nahost-Studien, Hamburg
  • Prof. em. Dr. Mohssen Massarrat, Universität Osnabrück
  • Dr. Anja Zorob, Islam- & Wirtschaftswissenschaftlerin, Bochum
  • Clemens Messerschmid, Hydrogeologe, Ramallah
  • Prof. Dr. Arshin Adib-Moghaddam, Professor in Global Thought and Comparative Philosophies, School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London
  • Stefan Wagler, Psychologe und ZFD-Fachkraft für den Weltfriedensdienst e.V., Bethlehem
  • Prof. Dr. Mustafa Gencer, Historiker an der Abant İzzet Baysal University, Bolu (Türkei) 
  • Kerstin Gollembiewski, ZFD-Koordinatorin Palästina/Israel, KURVE Wustrow, Ramallah
  • Prof. Dr. Andreas Kaplony, Arabist & Islamwissenschafter, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. med. Günter H. Seidler, Leiter Sektion Psychotraumatologie, Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
  • Alexandra Senfft, Autorin & Publizistin
  • Dr. Thomas K. Gugler, Exzellenzcluster „Religion und Politik“, Zentrum für Islamische Theologie, Universität Münster
  • Dr. Sonja Hegasy, stellv. Leiterin des Zentrums Moderner Orient (ZMO), Berlin
  • Dr. Mohammad Gharaibeh, Islamwissenschaftler & wissenschaftlicher Koordinator des Annemarie-Schimmel-Kollegs, Universität Bonn
  • Nirit Sommerfeld, Schauspielerin & Israel-Palästina-Reisen, München
  • Jörn Böhme, ehem. Leiter des Israel-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Petra Salz, Betriebswirtin & Therapeutin, Silwan (Ost-Jerusalem)
  • Dr. Ludwig Watzal, Journalist & Redakteur, Bonn
  • Ali Fathollah-Nejad, Research Fellow, Deutsches Orient-Institut, Berlin
  • Gesa Heym-Halayqa, International Office, Freie Universität Berlin
  • Dr. Ulrike Stehli-Werbeck, Dozentin für Arabistik, Universität Münster & Universität Basel
  • Anna-Esther Younes, Doktorandin, Graduate Institute of International and Development Studies (Genf), Berlin
  • Svenja Oberender, Programmkoordinatorin, Heinrich-Böll-Stiftung, Ramallah
  • Alia Rayyan, Direktorin, Al-Hoash Gallery, Jerusalem
  • Joachim Paul, ehem. Leiter des Palästina-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, Tunis 
  • Petra Schöning, Politikwissenschaftlerin, Köln
  • Dr. Bassam Helou, Vorstandsmitglied Deutsch-Arabische Gesellschaft (DAG), Sankt Goar
  • Bernhard Hillenkamp, Berater/ Referent Nahost im forumZFD & langjähriger KZE für medico International BMZ-Projekt in Gaza
  • Dr. Fritz Balke, stellv. Vorsitzender Nahost-Forum e.V., Berlin
  • Nora Lafi, Historikerin am Zentrum Moderner Orient, Berlin
  • Miriam Shabafrouz, Politikwissenschaftlerin, Frankfurt
  • Dr. des. Luay Radhan, Islamwissenschaftler, Heidelberg
  • Dr. Sophia Hoffmann, freiberufliche Beraterin, Berlin
  • Elhakam Sukhni, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück
  • Iris Hefets, Psychotherapeutin, Jüdische Stimme für gerechten Frieden im Nahost, Berlin
  • Robert Jesse, Islamwissenschaftler & Development Advisor in Palästina
  • Dr. Lisa Franke, Arabistin/Islamwissenschaftlerin, Universität zu Köln
  • Katharina Kretzschmar, Doktorandin der Geschichte, Technische Universität Berlin
  • Charlotte Joppien, Doktorandin, Department of Anthropology, Macquarie University, Sydney
  • Neda Noraie-Kia, Politikwissenschaftlerin, Berlin
  • Shelley Harten, Doktorandin, Freie Universität Berlin, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Dr. Ahmed Badawi, Direktor, Transform e.V. – Zentrum für Konfliktbearbeitung und politische Entwicklung, Berlin
  • Michaela Birk, Geschäftsführerin, Transform e.V. – Zentrum für Konfliktbearbeitung und politische Entwicklung, Berlin
  • Angelika Vetter, Vorsitzende Institut für Palästinakunde e.V., Bonn
  • Nadine Schnelzer, Nahostwissenschaftlerin & Übersetzerin, Erlangen
  • Sarah Albrecht, Islamwissenschaftlerin, Freie Universität Berlin
  • Jochi Weil-Goldstein, ehem. Projektverantwortlicher für Palästina und Israel bei medico international Schweiz, Zürich
  • Dr. Gerlinde Wunder, Gerontologin, Ramallah 
  • Dr. Stephan Milich, Arabist & Übersetzer, Universität zu Köln
  • Hermann Kuntz, Pfarrer, zahlreiche Gruppenleitungen nach Israel/Palästina, Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk, Berlin
  • Dr. Viktoria Waltz, ehem. Partnerschaftsbeauftragte TU Dortmund / Birzeit University & ehem. Regierungsberaterin beim Ministry of Housing (MOH) Gaza/Ramallah
  • Anna-Lena Punken, Politikwissenschaftlerin, Hamburg
  • Tanya Ury, Künstlerin & Mitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Köln 
  • Lerke Scholing, Dipl.-Pädagogin & Lehrauftrag an der Universität Lüneburg zum Nahost-Konflikt
  • Martin Forberg, Dozent, Mitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte, Berlin
  • Eva Johais, Politikwissenschaftlerin, Universität Duisburg-Essen
  • Dr. Jochim Varchmin, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München & AK Nahost Berlin
  • Lothar Heusohn, Dipl.-Soziologe, Ulmer Volkshochschule
  • Galit Altshuler, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost
  • Ali Memari Fard, Vorstandsmitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG), Dessau-Roßlau
  • Fionn Harnischfeger, Politikwissenschaftler, München
  • Prokop Bowtromiuk, freischaffender Redakteur
 

Weitere UnterzeichnerInnen

  • Dr. Bettina Marx, Journalistin
  • Prof. Dr. jur. habil. Hans-Georg Ebert, Universitätsprofessur Islamisches Recht, Orientalisches Institut, Universität Leipzig 
  • Malika Bouziane, Research Associate, Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin
  • Günther Orth, Übersetzer und Dolmetscher für Arabisch, Berlin
  • Jan Busse, Politikwissenschaftler, Berlin
  • Dr. Christiane Fröhlich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), Universität Hamburg
  • Layla Al-Zubaidi, Leiterin des Büros Südliches Afrika, ehem. Leiterin des Büros Mittlerer Osten der Heinrich-Böll-Stiftung, Kapstadt
  • Azadeh Zamirirad, Politikwissenschaftlerin, Universität Potsdam
  • Dr. Ulrike Dufner, Politikwissenschaftlerin, Istanbul
  • Dr. Hermann Düringer, ehem. Leiter der Evangelischen Akademie Arnoldshain, zahlreiche Tagungen zu Nahost
  • Ruth Fruchtman, Autorin, Mitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. (EJJP  European Jews for a Just Peace, Deutschland)
  • Mike Thanner, Politikwissenschaftler, Jerusalem
  • Dr. Rüdeger Baron, Politikwissenschaftler, Mitglied im AK Palästina des Nürnberger Evangelischen Forums für den Frieden
  • Nuray Atmaca, M.A. Politik und Wirtschaft des Nahen und Mittleren Ostens (Universität Marburg)
  • Zuher Jazmati, Orientwissenschaftler, Marburg & Berlin
  • Hanna Pfeifer, Politikwissenschaftlerin, Universität Magdeburg

Weitere UnterzeichnerInnen melden sich bitte per E-Mail an: gaza_deuexperten@mail.de

Hier geht es (zurück) zum Offenen Brief: https://sites.google.com/site/nahostexpertengaza/

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