Appell an Frau Noa: Helfen Sie auch den Menschen im Gazastreifen!

Arn Strohmeyer

Verschiedene Religionsgemeinschaften und Vereine haben in Bremen angekündigt, dass sie mit Geldbeträgen und Hilfsgütern den Menschen beistehen wollen, die vor den Kämpfen in Syrien und dem Irak fliehen mussten. Diese Menschen leiden große Not und sehen in ihren primitiven Zeltlagern einem sehr harten Winter entgegen. Diese Hilfsaktion ist also zweifellos eine sehr gute Sache. Auch die Bremer Jüdische Gemeinde beteiligt sich daran. Deren Vorsitzende Elvira Noa begründete am Donnerstag ihr Engagement für die Flüchtlinge mit der jüdischen Ethik: Es wäre doch eine Selbstverständlichkeit, diesen Menschen in großer Not zu helfen. Da spiele die Religionsgemeinschaft gar keine Rolle. Wenn das so ist, dann ist es doch auch eine Selbstverständlichkeit, dass Frau Noa zur Hilfe für die Menschen im Gazastreifen aufruft. Über 200 000 Menschen haben dort durch das israelische Bombardement im Sommer ihr zu Hause verloren, leiden allergrößte Not (es fehlt an allem) und müssen den bevorstehenden Winter in Hütten, Zelten oder den Trümmern ihrer Häuser verbringen. Die Besatzungsmacht Israel lässt kein Baumaterial zum Wiederaufbau oder zur Reparatur der Wohnungen in den Gazastreifen herein. Auch Lebensmittel und Medikamente dürfen nur begrenzt eingeführt werden. Also Frau Noa, im Namen der jüdischen Ethik, rufen Sie auch zur Hilfe und zu Spenden für die Menschen in Gaza auf! Sie leiden genau so große Not wie die Flüchtlinge in Syrien und im Irak.

Ein Gedanke zu „Appell an Frau Noa: Helfen Sie auch den Menschen im Gazastreifen!

  1. Bitte dafür sorgen, dass Frau Noa und die Jüdische Gemeinde in Bremen diesen Appell auch zu lesen erhalten. Ich hoffe, die Hilfsbereitschaft stößt nicht dort auf Grenzen, wo diese seitens der israelischen Regierung und ihrer Militärbefehlshaber nicht beachtet werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.