Stephen Hawking unterstützte aktiv BDS-Bewegung

Foto: Doug Wheller on wikimedia commons

In den vielen Nachrufen auf den am Mittwoch verstorbenen weltberühmten Physiker Stephen Hawking blieb weitgehend unerwähnt, dass Hawking seine Berühmtheit bewusst einsetzte, um sich in die Politik einzumischen und um beispielsweise die BDS-Bewegung zu unterstützen. Nur der Tagesspiegel (v. 14.03.2018) berichtete, dass Hawking im Mai 2013 seine Teilnahme an der „Zukunftskonferenz“ zu Ehren des verstorbenen israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres absagte, um auf die Lage der Palästinenser aufmerksam zu machen. Seine Absage hatte damals weltweites Aufsehen erregt, war er doch der erste Naturwissenschaftler von Weltrang, der sich zu diesem spektakulären Boykott entschloss. Noch im letzten Jahr forderte Hawking seine Millionen von Facebook-Followern zu Geldspenden auf, um eine Vorlesungsreihe für Physik für palästinensische Studenten in der Westbank zu ermöglichen. (Haaretz v. 14.03.2018)

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