AUFRUF AN INDIVIDUEN UND INSTITUTIONEN IN DEUTSCHLAND, DER GLEICHSETZUNG VON KRITIK AM STAAT ISRAEL UND ANTISEMITISMUS EIN ENDE ZU SETZEN

Wir alle sind Wissenschaftler*innen, jüdisch und nicht jüdisch, israelisch und nicht israelisch, von denen sich einige professionell mit Judaistik und dem Holocaust befassen. Mit großer Besorgnis beobachten wir die Zunahme des Antisemitismus weltweit und im Besonderen die Zunahme fremdenfeindlicher Stimmung und der Anzahl von Gewaltverbrechen an Juden und Muslimen in Deutschland in den letzten Jahren. Unsere bedingungslose Unterstützung gilt dem Widerstand gegen jegliche Form von Rassismus und Fanatismus in Deutschland und anderswo. Darüber hinaus beunruhigt uns eine parallele Entwicklung: Die zunehmende Tendenz, auch in Deutschland, Judentum mit Zionismus gleichzusetzen und Unterstützer der Menschenrechte der Palästinenser als antisemitisch zu bezeichnen. Im Mai letzten Jahres verabschiedete das Berliner Abgeordnetenhaus eine Resolution, die die kontroverse „Arbeitsdefinition des Antisemitismus“ der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken (IHRA) übernimmt und dadurch jegliche Kritik an Israel, und sogar Einwände gegenüber religiöser und ethnischer Diskriminierung innerhalb Israels, als Bedrohung jüdischen Lebens betrachtet.

Darüber hinaus bezeichnet sie Unterstützer der Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) – Bewegung (Boykott, Entziehung und SanktionenBewegung) als antisemitisch. Einige von uns, die diesen Aufruf unterschrieben haben, mögen BDS unterstützen, während andere es nicht tun, allerdings lehnen wir alle die trügerische Unterstellung, BDS sei antisemisch, ab und verteidigen vehement das Recht jeglicher Privatperson oder Organisation, sie zu unterstützen. Falsche Anschuldigungen des Antisemitismus kommen einer schändlichen Verhöhnung des Holocaust gleich und dienen nur der Unterstützung rassistischer und anti-demokratischer Entwicklungen. Gleichermaßen unterwandert die Gleichsetzung jeglicher Kritik an der Politik Israels oder auch AntiZionismus schlechthin mit Antisemitismus die lange Geschichte jüdischer Opposition gegenüber dem Zionismus und/oder israelischen Politikern, und diese Gleichsetzung tilgt darüber hinaus legitime Kritiken von Nicht-Juden, die keinerlei antisemitischen Bezug haben. Insbesondere spiegelt die Resolution die hartnäckigen Bemühungen wider, jeglichen Diskurs über die Rechte der Palästinenser zu delegitimieren.

Wenige Tage nach der Verabschiedung der Resolution wurde die Freie Universität Berlin unter Druck gesetzt, einen Vortrag der renommierten Anthropologin Susan Slyomovics, einer jüdisch-kanadischen Wissenschaftlerin und selbst Tochter von Holocaustüberlebenden, abzusagen. Slyomovics, deren Vortrag die mögliche Anwendung von Kompensationsmodellen auf den IsraelPalästina-Konflikt untersuchte, wurde als unrechtmäßige Rednerin aufgrund ihrer öffentlichen Unterstützung der BDS-Bewegung bezeichnet. Ein weiteres beunruhigendes Beispiel ist die fortgesetzte Schikane, der die Organisation „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.“ durch die Bank für Sozialwirtschaft ausgesetzt ist, die das Bankkonto der Organisation in 2016-2017 schloss und dann wieder öffnete, weil die Organisation BDS unterstützt. Die neueste Forderung der Bank, „wissenschaftlich“ zu beurteilen, ob die Organisation gemäß der Definition der IHRA „antisemitisch“ ist, illustriert die Folgen der mangelhaften Assoziation von Kritik an Israels Politik und Judenhass.

Bedauerlicherweise beteiligen sich auch Akademiker an einer politischen Schikane, die sich als „Kampf gegen Antisemitismus“ tarnt und der mit ihr einhergehenden schwerwiegenden Verletzung der Meinungsfreiheit. Kürzlich sah sich die „Jüdische Stimme“ anlässlich der Verleihung des Göttinger Friedenspreises 2019 einer Verleumdungskampagne ausgesetzt. Gegner riefen dazu auf, der Organisation den Preis wegen ihrer Unterstützung der BDS-Bewegung zu entziehen und schürten damit empörende Bezichtigungen, die an Nazi-Konspirationen erinnern. Wieder einmal bewerten deutsche Politiker authentisches „Jüdischsein“. Wieder einmal wird interne jüdische Politik kontrolliert und überwacht.

Zu guter Letzt wurden drei BDS-Aktivisten wegen der Störung eines Vortrags des ehemaligen Knesset-Mitglieds Aliza Lavie im Juni 2017 an der Humboldt Universität vor ein Berliner Strafgericht geladen. Die deutsche Presse übernahm Lavies Propaganda unverzüglich und schätzten den Vorfall fälschlicherweise als antisemitischen Angriff ein.  Die Klagen gegen die Aktivisten wegen Hausfriedensbruchs sind unangemessen und beispiellos unverhältnismäßig, da die Veranstaltung öffentlich war und der einzige Teilnehmer, der körperlich angegriffen wurde, einer der Aktivisten war und eine/n politische/n Redner*in zu unterbrechen als angemessene Protestaktion in jeglicher demokratischen Öffentlichkeit betrachtet werden sollte.

Diese Strafverfolgung kann man nur im Zusammenhang mit der wachsenden Einschränkung der freien Meinungsäußerung verstehen, wenn es die Kritik an Israel betrifft und angesichts der unerträglichen Leichtigkeit, mit der Boykott-Unterstützer als Antisemiten bezeichnet werden. Keine dieser Klagen bringt den dringlichen Kampf gegen Antisemitismus voran. Außerdem fördern diese Fälle die rechteste israelische Regierung in der Geschichte und werden von derselben gefördert. Dies ist eine Regierung, die Palästinensern und anderen Minderheiten ihre individuellen und kollektiven Grundrechte verweigert und deren Premierminister kürzlich rassistischen, frauenfeindlichen und homophoben Extremisten seine Unterstützung hat zukommen lassen. Wir begreifen nicht, wie die Unterstützung derartiger politischer Kräfte den Kampf gegen Antisemitismus fördert und mit dem Bekenntnis Deutschlands nach dem
Zweiten Weltkrieg übereinstimmt, sich den Werten der Menschenrechte zu verpflichten und jeglichen Rassismus zu bekämpfen.

Die Gleichsetzung von Judenfeindlichkeit mit berechtigter Kritik an israelischen Politikern und gewaltlosem Widerstand gegen die Besatzung und die Unterdrückung des palästinensischen Volkes führt dazu, dass die ernsthaften Probleme, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, ignoriert werden.

Diese Gleichsetzung führt faktisch dazu, zivilgesellschaftliche Organisationen anzugreifen und jüdische Individuen aufgrund ihrer politischen Überzeugungen zu verleumden, anstatt Mittel zur antirassistische Erziehung bereitzustellen und wirksame Maßnahmen gegen antisemitische Straftäter zu ergreifen. Außerdem verschleiert diese Gleichsetzung berechtigte Kritik an Menschenrechtsverletzungen durch Israel, unterminiert den palästinensischen Kampf für Freiheit und Gleichheit und diskriminiert die palästinensische Gemeinde in Deutschland, indem sie palästinensischen Menschen daran hindert, ihre Meinung, ihre Trauer und ihr Leid frei zu äußern. Angesichts der Zunahme von Antisemitismus und rassistisch motivierten Straftaten in Deutschland und dem Anstieg israelischer Gewalt gegenüber Palästinensern, bitten wir deutsche Behörden, Medien und schulische und akademische Fachkräfte und Einrichtungen dringend, verantwortungsvoll zu handeln und der manipulativen und gefährlichen Gleichsetzung von Kritik am Staat Israel und Antisemitismus ein Ende zu setzen. Wir müssen echten Antisemitismus und jede Form von Rassismus bekämpfen ohne rassistischen Interessen in die Hände zu spielen. Wir müssen freie Meinungsäußerung und demokratische Räume schützen, anstatt diejenigen zu bedrohen und zum Schweigen zu bringen, die ihre politischen Überzeugungen gewaltlos zum Ausdruck bringen.

Unterzeichner:

  • Dr. Abed Kanaaneh, Institut für Nahoststudien und Islamwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Alon Confino, Geschichte und Judaistik,
  • Pen Tishkach Chair of Holocaust Studies, Director of The Institute for Holocaust, Genocide, and Memory Studies, University of Massachusetts, Amherst
  • Prof. Amos Goldberg, Fachbereich Jüdische Geschichte und Zeitgenössisches Judentum, The Hebrew University of Jerusalem
  • Dr. Anat Matar, Fachbereich Philosophie, Tel Aviv University
  • Prof. Ann L. Stoler, Willy Brandt Distinguished University Professorin für Anthropologie und Geschichte, The New School for Social Research
  • Dr. Anna-Esther Younes, Fachbereich Soziologie, University of Amsterdam
  • Dr. Anne-Marie Debbané, Fachbereich Geographie, San Diego State University
  • Dr. Barak Kalir, Fachbereich Anthropologie, University of Amsterdam
  • Prof. Carole H Browner, Anthropologie und Gender Studies, University of California, Los Angeles
  • Prof. (emeritus) Chaim Gans, The Buchmann Faculty of Law, Tel Aviv University
  • Prof. (emeritus) Charles Whitney, Fachbereich Anglistik, University of Nevada, Las Vegas
  • Prof. Chris Tilly, Luskin School of Public Affairs, University of California, Los Angeles
  • Dr. Claudio Fogu, Fachbereich Französisch und Italienisch, University of California Santa Barbara
  • Dr. Dana Olmert, Fachbereich Literaturwissenschaften, Tel Aviv University
  • Prof. Dana Ron, Informatik, Tel Aviv University
  • Prof. David Enoch, Juristische Fakultät und Philosophische Fakultät, The Hebrew University of Jerusalem
  • Prof. David Harel, Informatik, The Weizmann Institute of Science, Vice President of the Israel Academy of Sciences and Humanities
  • Prof. David Palumbo-Liu, Louise Hewlett Nixon Professor der Vergleichende Literaturwissenschaft, Fachbereich Vergleichende Literaturwissenschaft, Stanford University
  • Prof. David Simpson, Fachbereich Anglistik, University of California, Davis
  • Prof. Deborah Dwork, Rose E115Holocaust-Geschichte und Gründungsdirektorin des Strassler Center für Holocaust- und Genozid-Wissenschaften, Clark University
  • Dr. Devra Anne Weber, Fachbereich Geschichte, University of California, Riverside
  • Dr. Dmitry Shumsky, Fachbereich Jüdische Geschichte und Zeitgenössisches Judentum, Director of the Cherrick Center for the study of Zionism, the Yishuv and the State of Israel, The Hebrew University of Jerusalem
  • Dr. E. Natalie Rothman, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften, University of Toronto Scarborough
  • Dr. Erella Grassiani, Fachbereich Anthropologie, University of Amsterdam
  • Prof. Eva Illouz, Fachbereich Sozialwissenschaften und Anthropologie, The Hebrew University Jerusalem, The European Centre for Sociology and Political Science, Paris
  • Dr. Eyal Nir, Fachbereich Chemie, Ben-Gurion University of the Negev Françoise Vergès, Freier Wissenschaflerin, Politikwissenschaftlerin, antirassistische und dekolonialistische Feministin
  • Prof. Gadi Algazi, Institut für Geschichte, Tel Aviv University
  • Prof. (emeritus) Gideon Freudenthal, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University
  • Dr. Halleli Pinson, Fachbereich Erziehung, Ben-Gurion University of the Negev
  • Prof. (emerita) Hanan J. Kisch, Fachbereich Geologie und Umweltwissenschaften, BenGurion University of the Negev
  • Dr. Hannah Safran, Feminist Research Center, Haifa
  • Prof. Hatem Bazian, Asiatisch-Amerikanische und Asiatische Diaspora Studien und Fachbeeich Nahostwissenschaften, Direktor des Islamophobia Research and Documentation Project (IRDP) Near Eastern Studies, University of California, Berkeley
  • Dr. Hila Amit, Freie Wissenschaftlerin
  • Dr. Hilla Dayan, Sozialwissenschaften, Amsterdam University College
  • Dr. Idan Landau, Fachbereich fremdsprachige Literatur und Linguistik, Ben-Gurion University of the Negev
  • Dr. Inna Michaeli, Freie Wissenschaftlerin and Aktivistin Prof. (emeritus) Ismail K. Poonawala, Arabistik und Islamwissenschaften, University of California, Los Angeles
  • Prof. Isaac (Yanni) Nevo, Fachbereich Philosophie, Ben-Gurion University of the Negev
  • Dr. Itamar Shachar, Marie Curie postdoctoral fellow, Fachbereich Anthropologie, University of Amsterdam
  • Dr. Itay Snir, Politische Philosophie, Tel Aviv University, Ben-Gurion
    University of the Negev, The Open University of Israel
  • Prof. (emeritus) Ivan Huber, Biologie, Fairleigh Dickinson University
  • Prof. (emeritus) Ivar Ekeland, ehemaliger Präsident der Universität Paris-Dauphine
  • Prof. (emerita) Joan W. Scott, Professor Emerita, Schule der Sozialwissenschaften, Institute for Advanced Study, Princeton
  • Joelle Marelli, Freie Wissenschaftlerin, Übersetzerin und Schriftstellerin
  • Prof. (emeritus) José Brunner, The Buchmann Faculty of Law (Rechtswissenschaften) und The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University
  • Prof. Joseph Levine, Fachbereich Philosophie, University of Massachusetts, Amherst
  • Prof. Judith Butler, Maxine Elliot Professorin der Komparatistik und Rhetorik, University of California, Berkeley
  • Prof. Kobi Peterzil, Fachbereich Mathematik, University of Haifa
  • Dr. Layal Ftouni, Fachbereich Medien- und Kulturwissenschaften – Gender Studies, Utrecht University
  • Prof. Lev Grinberg, Fachbereich Sozialwissenschaften und Anthropologie, Ben Gurion University
  • Dr. Lin Chalozin-Dovrat, The Cohn Institute für Wissenschafts- und Philosophie-Geschichte und Minerva-Zentrum für Geisteswissenschaften, Tel Aviv University
  • Prof. (emerita) Lisa Rofel, Fachbereich Anthropologie, Co-Director, Center for Emerging Worlds, University of California, Santa Cruz
  • Dr. Lisa Stampnitzky, Fachbereich Politikwissenschaften, University of Sheffield Prof. Louise Bethlehem, Anglistik und Kulturwissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem
  • Dr. Luis-Manuel Garcia, Ethnomusikologie und Populärmusikwissenschaften, University of Birmingham
  • Prof. (emerita) Manzar Foroohar, Fachbereich Geschichte, California Polytechnic State University Prof. (emerita) Margaret Ferguson, Fachbereich Anglistik, University of California, Davis
  • Prof. Mark LeVine, Geschichte, Religionswissenschaften und globale Nahoststudien, School of Humanities, University of California Irvine
  • Dr. Melanie Richter-Montpetit, Fachbereich Internationale Beziehungen, University of Sussex
  • Prof. Michael Keren, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem
  • Prof. (emeritus) Micah Leshem, Fachbereich Psychologie, University of Haifa
  • Prof. (emeritus) Moshe Zimmermann, Richard Koebner Minerva Center für Deutsche Geschichte, The Hebrew University of Jerusalem
  • Prof. (emeritus) Moshe Zuckermann, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University
  • Prof. Nacira Guénif, Sozialwissenschaften, University Paris 8 Vincennes – Saint-Denis
  • Prof. Nadje Al-Ali, Robert Family Professor der Nahost- Studien, The Watson Institute for International and Public Affairs and the Department of Anthropology, Brown University
  • Prof. (emerita) Nancy Gallagher, Fachbereich Feminismus-Studien und Fachbereich Geschichte, Professur für Nahoststudien: Moderne Nahost- und Nordafrika-Geschichte, University of California, Santa Barbara
  • Dr. Nitzan Lebovic, Apter Lehrstuhl der Holocaust Forschung und Ethische Werte, Lehigh University
  • Dr. Noa Roei, Literarische und Kulturwissenschaftliche Analyse, University of Amsterdam
  • Dr. Noga Wolff, Politikwissenschaften, The College for Academic Studies in Or Yehuda
  • Prof. Oded Goldreich, Informatik, Weizmann Institute of Science
  • Dr. Oded Na’aman, Martin Buber Society of Fellows der Geistes- und Sozialwissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem
  • Prof. Paola Bacchetta, Fachbereich Gender- und Frauen- Studien, University of California, Berkeley
  • Prof. (emeritus) Paul Mendes-Flohr, Dorothy Grant Maclear Professor der Modernen Jüdischen Geschichte und Geisteswissenschaft, Fachbereich Geschichtswissenschaft, The University of Chicago Divinity School
  • Dr. Peter E Jones, Fachbereich Geisteswissenschaften, Sheffield Hallam University
  • Prof. Rabab Abdulhadi, Studien der arabischen und muslimischen Ethnien und Diasporen (AMED), San Francisco State University
  • Prof. Regina F. Bendix, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, GeorgAugust-Universität Göttingen
  • Prof. Rei Terada, Fachbereich Komparatistik, University of California, Irvine Rela Mazali, Freie Wissenschaftlerin, Schriftstellerin and Aktivistin Revital Madar, Kulturwissenschaftliches Programm, The Hebrew University of Jerusalem
  • Prof.  (emeritus) Richard Falk, Albert G. Milbank Professor für Internationales Recht und Rechtspraxis, The Department of Politics, Princeton University
  • Dr. Roi Livne, Fachbereich Sozialwissenschaften, University of Michigan
  • Dr. Ronnen Ben-Arie, Architektur und Urbanistik, The Technion and Haifa University
  • Prof. Rush Rehm, Fachbereich Altertumsforschung, Stanford University
  • Prof. Ruth HaCohen, Artur Rubinstein Professor der Musikwissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem
  • Dr. Agsous Sadia, The French Research Centre in Jerusalem
  • Dr. Sang Hea Kil, Fachbereich Rechtswissenschaften , San José State University
  • Dr. Shakhar Rahav, Fachbereich Asienstudien, University of Haifa
  • Prof. Dr. Shani Tzoref, School of Jewish Theology, Professur für Hebräische Bibel und Bibelexegese, University of Potsdam
  • Dr. Shir Hever, Politikwissenschaften, Freie Universät Berlin
  • Prof. (emerita) Sidra DeKoven Ezrahi, Fachbereich allgemeine und komparatistische Literaturwissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem Prof. (emerita) Sonia Dayan-Herzbrun, Sozialwissenschaften, University Paris Diderot-Paris 7
  • Prof. Susan Slyomovics, Fachbereich Anthropologie, University of California, Los Angeles
  • Dr. Susan Wright, Politikwissenschaften, University of California Santa Cruz
  • Dr. Tal Shuval, Fachbereich Geschichte, Philosophie und Judaistik, The Open University of Israel
  • Prof. (emeritus) Talal Asad, Anthropologie, Graduate Center, City University of New York Prof. Tamar Rapoport, The Paul Baerwald School der Sozialarbeit und Sozialhilfe, The Hebrew University of Jerusalem
  • Prof. Tamir Sorek, Sozialwissenschaften und Judaistik, University of Florida
  • Dr. Tom Pessah, Freie Wissenschaftler und Aktivist Prof. (emeritus) Tommy Dreyfus, Mathematische Bildung, Pädagogische Hochscule, Tel Aviv University Prof. (emerita) Vered Kraus, Fachbereich Sozialwissenschaften, University of Haifa Prof. Vida Samiian (emerita), Fachbereich Linguistik und ehemaliger Dekan des College of Arts and Humanities, California State University, Fresno
  • Prof. Walid Afifi, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, University of California, Santa Barbara
  • Prof. Yaakov Oshman, Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik, Technion – Israel Institute of Technology
  • Yaara Benger Alaluf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
  • Dr. Yael Berda, Fachbereich of Sociologie und Anthropologie, The Hebrew University of Jerusalem
  • Dr. Yael Politi, Max Planck Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam
  • Dr. Yali Hashash, Haifa Feminist Research Center, Frauen- und Gender-Studies Programm und The Oral History Laboratory: Lebensgeschichten unter Unterdrückung an der Zvi Yavetz School of Historical Studies, Tel Aviv University
  • Dr. Yehoshua Mathias, Bildungsgeschichte, The Hebrew University of Jerusalem
  • Prof. (emeritus) Yonathan (Jon) Anson, Lehrstuhl für Soziale Arbeit, Ben Gurion University of the Negev
  • Dr. Yuval Eylon, Fachbereich für Geschichte, Philosophie und Judaistik, The Open University of Israel
  • Dr. Yuval Yonay, Fachbereich Soziologie, University of Haifa
  • Prof. Zayn Kassam, John Knox McLean Professor der Religionswissenschaft, Pomona College
  • Dr. Zvi Bekerman, The Seymour Fox School of Education, The Melton Centre for Jewish Education.