Jewish Antifa Berlin gegen „fanatische deutsche IsraelfetischistInnen hierzulande“

Deutschland 2017: In Bonn hat der deutsch-antideutsche Verein „Refugees Welcome Bonn e.V.“ dafür gesorgt, dass der preisgekrönte Film „ مفرق 48 Junction“ des israelischen Regisseurs Udi Aloni heute nicht gezeigt wird, weil – so der Vorwurf – die Thematisierung des strukturellen Rassismus in Israel antisemitisch sei. Ehrlich, wir glauben, dass fanatische deutsche Israelfetischist_innen hierzulande mehr Auftritte von jüdischen Künstler_innen, Musiker_innen und Akademiker_innen verhindert haben, als es die BDS-Bewegung je getan hat. Was uns aber wirklich sauer macht, ist die Chutzpe dieser Gruppe sich „Refugees Welcome“ zu nennen, während sie die Lebenserfahrung von einer der größten Communities von Geflüchteten in Deutschland, nämlich diejenige der Palästinenser_innen zum Schweigen bringen will.

Das ist auch eine Form deutscher Wilkommenskultur – wir geben dir ein Teddybär am Bahnhof aber haltet gefälligst das Maul und sprecht nicht über die Verantwortung unserer Kriegspolitik für deine Flucht.

Quelle: facebook der Jewish Antifa Berlin v. 29.08.2017

 

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